Recap der veganfach 2012 in Essen

Gestern war ich auf der veganfach in Essen. Die veganfach ist eine Messe zum Thema Veganismus, die nach eigener Beschreibung “eine Messe für bewusst ethische Produkte, Ideen, Vereine und Initiativen”, offen für alle und das vegane Event des Jahres 2012 ist. Aus beruflicher Erfahrung habe ich sehr viele Messen besuchen dürfen und einige leider auch ertragen müssen. Deshalb möchte ich einmal kurz zusammentragen, was mir an der veganfach nicht gefallen hat und was ich darüber hinaus seltsam und unverständlich finde.

lange Schlangen bei der veganfach 2012

 

Die veganfach war sicherlich keine langweilige Messe und sie hat mir in Vielem ganz gut gefallen. Aber ein paar Dinge möchte ich dennoch konstruktiv kritisieren und andere ganz konkret hinterfragen:

Die veganfach war nicht gut und keineswegs professionell organisiert

Es gab keinen Messeservice und nur wenige Mülleimer. Es gab nur wenige Sitzplätze und noch weniger Stehtische. Die Standverteilung geschah entweder willkürlich oder in völliger Unkenntnis. Bei großem Andrang wurden keine weiteren Kassen aufgemacht. Die kahlen Betonwände wurden nicht mit Bannern und Postern behängt. Es gab keinen Beamer mit Folien, zur Ankündigung der aktuellen Vorträge, oder zur Vorstellung der Stände im Einzelnen. Die zweite Ebene war nur zur Hälfte mit Ständen belegt. Ich konnte WC-Personal nicht ausmachen. An Treppenaufgängen und Aufzügen – die nicht immer funktionierten – gab es keine Auskunft darüber, was einen auf der zweiten Ebene erwartet. (weiterlesen…)

Vegane Wohlfühlstunden im KosmETHIK Studio – Zu Besuch bei Vegan Rocks Beauty

Der ganz besondere Beauty Salon

Monika Hertel führt uns freudestrahlend in ihr Vegan Rocks Beauty KosmEthik Studio inmitten der Essener Innenstadt. Im frisch eröffneten Beauty Salon der 32-Jährigen findet sich alles, was das Beauty-Herz begehrt und das absolut tierversuchsfrei und 100% vegan – Das ist einzigartig in Deutschland.
Das vegane Kosmetikstudio ist angeschlossen an einen Friseurladen, der mittlerweile auch ein veganes Angebot ins Programm aufgenommen hat. Das Vegan Rocks Beauty ist hell und freundlich und neben dem Behandlungsbereich auch mit einer gemütlichen Couch ausgestattet. Grüne und rote Farben prägen dezent das Bild, der Behandlungsbereich ist wohlsortiert und wirkt einladend. Doch, hier lässt es sich sicher gut entspannen. Da wir aber heute noch keine Anwendung gebucht haben, sondern ein Gespräch mit Monika führen wollen, ist die bequeme Couch für die nächsten Minuten unser.
Vegan Rocks Beauty
Das Vegan Rocks Beauty feierte am 14. Juli Eröffnung und hat sich der Welt des Schönen verschrieben. Neben Beauty-Anwendungen, stehen auch Wellness und Gesundheit bei Vegan Rocks Beauty auf dem Programm, und so bietet Monika in ihrem schnuckeligen Kosmetiksalon auch zahlreiche Massagen und regenerierende Behandlungen an. Doch wie kommt man auf die Idee, ein veganes Kosmetikstudio zu eröffnen und wer ist die treibende Kraft dahinter?

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Fair 2012 – Impressionen von der fairen Messe in Dortmund

fair 2012 Messelogo Die “Fa!r 2012: Messe zum fairen Handel” fand vom 7.-9. September in den Dortmunder Westfalenhallen statt. Mottogetreu “Mehr Wert. Für Alle.” hatte die Fair 2012 eine Menge Vielfalt rund um das Thema “fair” zu bieten. Auf der Fair 2012 gab es Fachvortäge, Modeschauen und Workshops sowie eine Vielzahl an kleinen und größeren Ausstellerständen aus den Bereichen Mode (casual und Business), Kunst, Reisen und Nahrungsmittel – alles Fairtrade. Besucher konnten sich an vielen der Stände über den fairen Handel informieren und Programm für die Sinne wurde auch geboten wie zum Beispiel die “Schokoladen-Fairführung” des Chokolatiers Josef Zotter oder “Kaffeerösten live” erleben. Ein B2B-Forum bot Fachbeiträge zur Nachhaltigkeit im Einzelhandel, faire Mode, Fairtrade im Lebensmittel-Einzelhandel. Schön zu sehen war, dass es immer mehr Produkte auch als fair gehandelte Waren gibt und der Verbraucher immer mehr die Möglichkeit wahrnehmen kann, diesen fairen Handel durch sein Konsumverhalten zu unterstützen.

Impressionen von der Fa!r 2012 aus Dortmund:

Bambusfahrrad auf der Fair 2012

Fair 2012 Kunsthühner

fair 2012 messestand

Bio to go auf der Messe fair 2012

Fair 2012 Messehalle

Veggie Street Day 2012 in Dortmund – die vegane Essensparade oder: Geht da nicht mehr?

Der Veggie Street Day 2012 in Dortmund platzte dieses Jahr aus allen Nähten. Schon im Jahr zuvor war der Andrang – erfreulicherweise – recht groß gewesen. Da neben den zahlreichen Besuchern auch sehr viele kleine und größere Stände den Veggie Street Day ausmachen, wurde er dieses Mal etwas großflächiger angelegt und so waren nicht nur rund um die Bühne am Reinoldikirchplatz Verkaufs- und Infostände aufgebaut, sondern auch etwas unterhalb der Kirche.
VSD 2012 größer
Das Programm hatte auch dieses Jahr vom Showkochen mit dem bekannten veganen Koch Björn Moschinski, dem starken Vegan Strength Team Germany sowie musikalischen Auftritten veganer Künstler und zahlreichen Infoveranstaltungen (zum Beispiel zum Thema “Vegane Küche für Kinder“) sehr viel zu bieten. Zu dem neuen Buch über vegane Ernährung bei Kindern, gibt es auch ein ausführliches Interview, das Michael Blatt mit der Autorin geführt hat.

VSD Bühne: Björn kocht vor Publikum

VSD 2012_Koch Moschinski bei der Arbeit

VSD 2012 Vegan Strength Team

VSD 2012 Emaline Delapaix

Da es natürlich viele vegane Köstlichkeiten zum Ausprobieren und ausgiebigem Schlemmen gab, waren auch die Menschenschlangen durchaus sehenswert. Teilweise reichten diese sehr weit, was dem allgemeinen, bunten Gewusel zeitweise eher ein Gefühl von beklemmendem Gedränge gab. Da wäre eine durchdachtere Planung bei der Verteilung der Stände wünschenswert, denn so verhindert die Warteschlange vorm Eisstand nicht den Blick in den Infostand oder in die Auslage des veganen Shops. Die Organisation von so einem Event wie den Veggie Street Day ist sicherlich kein Zuckerschlecken, aber die Frage, die sich uns aufzwängte war: Geht das nicht auch besser? Vielleicht wäre eine andere Location besser geeignet oder aber es sollte zumindest mehr Platz vorhanden sein. Eine bessere Planung der Stände würde es dann ermöglichen, dass alles mehr im Fluss statt dicht gedrängt wäre. Und schlussendlich: Warum geht es bei veganen Veranstaltung dieser Art oftmals als deutlicher Schwerpunkt immer nur ums Essen? Das haben wir uns schon des öfteren gefragt. Natürlich zählt die Ernährung zu einem der großen Themen, was den Veganismus betrifft, aber es beinhaltet doch auch weit mehr als nur dieses Thema. Dennoch scheint es gerade das vegane Essen zu sein (und vor allem das vegane Fastfood), dass das größte Interesse bei vielen Veganern weckt.

VSD 2012_ Vegado-Stand

VSD 2012_veganer döner

Das größte vegane Straßenfest Deutschlands konnte also wie auch in den Jahren zuvor mit reichlich Essensständen aufwarten. Wir probierten natürlich auch so manches der offerierten Leckereien. Einiges blieb uns aber auch verwehrt. So trafen wir an dem Dönerstand von Alles Vegetarisch auf eine unglaublich lange Warteschlange, die einerseits auf leckeren veganen Döner schließen lässt, andererseits überlegt man sich es aber dreimal, ob man sich über eine Stunde, mit hungrigem Magen in die pralle Sonne stellen will. Nach relativ kurzer Wartezeit hatten wir daher einen leckeren, veganen Burger von Seasons (einem Restaurant mit Sitz in Gelsenkirchen) in der Hand. Auch der nebenan angebotene, vegane Hotdog überzeugte uns geschmacklich. Ironischerweise, stand genau gegenüber ein Fritz-Limo-Stand der Currywurst aus Tierfleisch verkaufte (die Übergänge zwischen Veggie Street Day Aussteller und den restlichen Ständen in der Dortmunder Innenstadt waren zum Teil fast fließend, da musste der Besucher schon genau hinschauen). Nachdem wir uns durch den nicht enden wollenden Menschenstrom zum Senior Verde-Stand gekämpft hatten, kamen wir in den Genuss des leckeren Kaffees.

VSD 2012 veganer Döner

VSD 2012 Restaurant Seasons

Veggie Street Day 2012 Rohkost

VSD 2012 Currywurst

Doch selbstverständlich ging es uns nicht nur um das “große vegane Fressen” ;) , sondern wir schauten auch bei den Infoständen (beispielsweise Sea Shepherd und die uns noch unbekannte Tierrechtsorganisation Animal Equality und auch Bekleidungsshops (wie z.B. das Bekleidungssyndikat oder Greenality, wo es u.a. faire Biopullis und Shirts zu shoppen gab) vorbei.

VSD 2012 Vegetarian Shoes, vegane Schuhe

Veggie Street Day 2012_ Infostände

VSD 2012 Ärzte gegen Tierversuche

veggie Street Day 2012 Hof Butenland

Veggie Street Day 2012 Sea Shepherd

Veggie Street Day 2012 Peta

Fazit: Der VSD 2012 war etwas zu voll und dichtgedrängt, aber durchaus auch lecker und sehr informativ, allerdings auch zu ungeplant und unstrukturiert. Feststeht aber, dass der Veggie Street Day als das größte vegane Straßenfest Deutschlands nach wie vor einmal im Jahr ein Highlight der veganen Szene im Ruhrpott darstellt. Die Frage, die bleibt: Geht da nicht noch mehr? Das würden wir uns für den nächsten VSD in Dortmund wünschen.

VSD Veggie Street Day - Das vegane Straßenfest

VSD 2012 Dortmund

Nachtrag zu den Frechen Freunden von Erdbär

So, wie bereits hier angekündigt, haben wir die Frechen Freunde von Erdbär auch mal von zwei Kids testen lassen, denn schließlich sind sie ja die Hauptzielgruppe (und nicht die verfressenen Erwachsenen, die den lustigen Kulleraugen nicht widerstehen können).

Getestet wurden die Snacks zum Quetschen zunächst in den Sorten Apfel, Birne, Karotte und Kürbis sowie Apfel, Birne und Erbse. Klarer Sieger war hier die Kürbis-Variante, die bei beiden Testkindern sehr gut ankam und wir nun dringend für Nachschub sorgen müssen. Variante zwei schnitt nicht so gut ab, da der Erbsengeschmack bei den Kindern nicht wirklich punkten konnte (schmeckte dann wahrscheinlich doch zu ‘gesund’ ;)

Ganz neu entdeckt im Supermarktregal haben wir dann eine dritte Sorte und zwar Apfel, Mango und Pfirsich. Der wurde natürlich auch direkt getestet und erntete bei den beiden Kids sowie den beiden älteren Testern Begeisterung.
Freche Freunde von Erdbär im fairtopia Test

Fazit: Unserer Meinung bzw unserem Geschmack nach schneiden die Frechen Freunde Snacks gut ab und werden sicher häufiger bei uns im Einkaufswagen landen, denn ein gesunder Snack, der dazu auch noch lecker und handlich ist, ist immer gut für unterwegs, z.B. beim Sport oder auch einfach zwischendurch.

Vegane App – habt ihr sie schon getestet?

Die Idee ist nicht schlecht und es war klar, dass es sie irgendwann geben würde – die vegane App fürs Smartphone mit lokalen Shopping- und Restauranttipps.
Ich bin letztens beim Stöbern im Netz drüber gestolpert, über die vegane App für Berlin. Schade nur, dass ich nicht in Berlin wohne ;)

Das Angebot hört sich gut an. Mit dem veganen Guide für Berlin hat der User immer einen schnellen Überblick und Orientierungshilfen bezüglich veganer Shopping – und Essensoptionen in Berlin. Laut Website sind in der App derzeit über 90 Restaurants, Imbisse und Eiscafés gelistet sowie mehr als 100 Cafés mit Sojamilch im Angebot. Auch 230 Bäckerei-Filialen mit kompletter Angebotsbeschreibung und weitere 100 Einkaufsmöglichkeiten im Bereich Drogerie, Bio und Supermarkt hat die vegane App zu bieten. Die App läuft auf Smartphones mit dem Betriebsystem iOS (ab 3.x) und Android (ab 2.x). Weitere Betriebsysteme sind aber wohl bereits in Planung.

Die Daten der App sind in Kategorien eingeteilt, sodass neben Standort und Bewertung einer Location (Sterne kennzeichnen die Vegan-Freundlichkeit) auch nach Kategorien ausgewählt und die Suche eingegrenzt werden kann. Die vegane App berücksichtigt die Öffnungszeiten und auch die Möglichkeit, eigene Filter zu setzen ist gegeben. Das hört sich alles sehr praktisch an und ist sicherlich auch eine App, die nicht ausschließlich Veganer anspricht, denn es soll ja auch Vegetarier und Omnivore geben, die sich auch gern mal tier- und klimafreundlich ernähren wollen ;)

Meine Frage an die veganen Berliner dort draußen – Habt ihr die App (sie ist übrigens kostenlos) schon getestet? Und wenn ja, was ist eure Meinung dazu, zu Funktionalität und Inhalt?

Wir würden uns über Erfahrungsberichte freuen und planen dann schonmal den nächsten Berlin-Trip :)

Lustige Früchtchen anstatt Zucker und Vanille pur – gesund und lecker für Kinder

Oftmals ist in Produkten der Lebensmittelindustrie, die speziell für Kinder hergestellt werden, nicht das drin, was sich ernährungsbewusste Eltern erhoffen. Statt gesunden Nährstoffen steckt nur allzu oft viel zu viel Zucker und Vanillearoma in den Produkten, die dennoch mit der Extraportion Milch oder besonders viel guten Vitaminen werben. Unter den ganzen Blendern ist es ganz angenehm, wenn man hin und wieder auch mal wirklich gesunde Lebensmittel und Snacks für Kinder im Supermarktregal findet.

So erst letztens geschehen, da mich plötzlich aus dem Augenwinkel ein paar bunte Früchtchen anschauten, im wahrsten Sinne des Wortes:
Freche Freunde Snack zum Quetschen
Das sind die Frechen Freunde von Erdbär, die mich mit der riesigen Kulleraugen anstarrten. Gut, ich gebe zu, ich springe auf sowas an und musste natürlich direkt nachschauen, was genau da so eine lustige Aufmachung hatte. Wie fast zu erwarten ein Produkt für Kinder. Der Snack zum Quetschen. Zitat Verpackungsrückseite: “Hallo! Wir sind Deine Frechen Freunde. Wir hoffen, dass Du uns magst und haben deswegen viele Freunde aus der Obst- und Gemüsefamilie versammelt, um tolle Snacks zu zubereiten. Wir möchten Dir helfen, dich gesund und lecker zu ernähren.” Okay, das ist zwar nett gesagt, dürfte die Kids eventuell aber eher weniger interessieren, letztendlich zählt ja der Geschmack. Also, ich gehöre zwar nicht zur Hauptzielgruppe, musste die Frechen Freunde aber natürlich trotzdem testen (spätestens als ich die Erbsen mit den großen Kulleraugen sah, war es um mich geschehen). Probiert habe ich diese beiden Sorten:
Freche Freunde Snack mit Erbsen Freche Freunde Snack mit Kürbis
Apfel, Birne, Karotte und Kürbis versetzte mich gleich in die Kindheit zurück und war fruchtig, süß und lecker. Bei Apfel, Birne und Erbse war ich etwas skeptischer, aber auch das schmeckte mir und meinem Zweittester sehr gut. Geplant sind allerdings noch Testreihen an Kindern, die dann doch eher der Zielgruppe entsprechen. Allerdings spricht das Produkt natürlich auch ernährungsbewusste Eltern an. Wenn süß, dann wenigstens gesund und nährstoffreich.

Die Snacks sind übrigens laut Herstellerangaben 100% Bio und haben auch die entsprechenden Bio-Siegel. Sie bestehen größtenteils nur aus Frucht- und Gemüsepüree, ohne Zuckerzusatz, Aromen oder Konservierungsstoffe.

Wir sind gespannt auf die Meinung der Kids und werden darüber berichten.

B12 Zahnpasta für gut befunden

Wir haben bereits vor einiger Zeit über ein neues Produkt am Markt berichtet, das vor allem für Vegetarier und Veganer von Interesse sein kann – die B12 Zahnpasta von der Firma Sante.

Zunächst gab es eine Studie, bei der getestet wurde, ob der B12 Bedarf tatsächlich durch das regelmäßige Nutzen der Zahnpasta abgedeckt werden kann. Dann dauerte es nicht mehr lang und seit einigen Wochen gibt es die B12 Zahnpasta zu kaufen, meist dort, wo es auch Naturkosmetik zu kaufen gibt, also zB in Biosupermärkten.

Wir haben sie gekauft und insgesamt für gut befunden, was Konsistenz, Geschmack und Reinigungsverhalten betrifft. Ganz preiswert ist sie nicht (hat glaub ich fast 5 Euro gekostet), aber wenn man dafür auf zusätzliche B12-Tabletten verzichten kann, ist das durchaus akzeptabel. Zumal die B12 Zahncreme ja auch nicht so schnell aufgebraucht ist. Die B12 Zahncreme gibt es als 75ml Tube und sieht so aus:

B12 Zahnpasta von Sante

Witzigerweise ist sie leicht rosa. Der Geschmack ist vielleicht auch nicht für jeden der Fall, aber zumindest schmeckt sie nicht sehr intensiv. Wir kamen jedenfalls ganz gut damit zurecht und werden die B12 Zahnpasta wohl weiterhin nutzen.

Guerilla Gardening – lasst uns Bomben werfen

Guerilla Gardening macht die Städte schönerGuerilla Gardening oder auch Guerilla Gärtnern/Gärtnerei bezeichnet das heimliche Aussäen von Pflanzen in Großstädten bzw. allgemein im öffentlichen Raum.
Wo Guerilla Gardening in den 1970er Jahren ursprünglich als Form des politischen Protestes engagierter ‘Gartenpiraten’ begann, ist es heute eine zivile Bewegung geworden, um verödete Stadtlandschaften zum Leben zu erwecken.

Macht die Welt bunt und schön
Guerilla Gardening ist mittlerweile Vielen ein Begriff und so gibt es neben dem ‘normalen’ Saatgut auch vielerorts spezielle ‘Samenbomben’ oder “Seedbombs” zu kaufen, die das großflächige aussäen praktischer gestalten (vor allem in unzugänglichem Gelände). Es finden auch immer wieder Events rund um das Guerilla Gardening statt. So wird es zum Beispiel auf dem Festival N.a.t.u.r. in Bochum einen Workshop “Seedbombs basteln mit den GartenPiraten” geben. Der Workshop findet am 13.Mai 2012 statt.

Guerilla Gardening in der City_ fairtopia.orgMehr Infos zum Guerilla Gardening findet ihr u.a. hier

Lieblingsschokolade: vegan, fair und klimaneutral

Unjournalistisch und völlig subjektiv stelle ich – Lyra Nanerendij – heute meine Lieblingsschokoladen vor. Kürzlich entdeckt im Berliner Veganz und wieder gekauft im Dortmunder Vegilicious. Das Besondere daran ist nicht nur, dass sie vegan und superlecker sind. Sie sind darüber hinaus auch noch fair gehandelt und klimaneutral. Kaum hatten meine schokogierigen Augen die drei  nun vorzustellenden Schokoladensorten im Regal entdeckt, musste ich auch schon zugreifen. Alle drei snd von Naturata. Für Vegetarier gibt es noch eine größere Auswahl. Aber nun zur Geschmacksprobe:

Zu aller erst probierte ich dieWeiße Reismilch Stracciatella Kirsch. Hmmmm…ein Fest für die Geschmacksnerven. Die Schokolade schmilzt zart auf der Zunge und entlockt dem geneigten Genießer den einen oder anderen Seufzer. Die dunklen Schokoladensplitter und die getrockneten Sauerkischstückchen runden den Geschmack angenehm ab und verführen gleich zum nächsten Stück. Vorsicht Suchtgefahr!

Als nächstes kam dann die Reismilchschokolade mit ganzen Mandeln an die Reihe. Die Reisvollmilch schmilzt genauso zart wie die weisse Schokolade. Die leckeren Mandeln laden zum Beißen ein

und lassen einem beim Genuss derselben die Augen schließen. Auch hier wurde ein wundersames Gedicht komponiert, das dem Gaumen ein traumhaftes kulinarisches Erlebnis beschert.

 

Last but not Least: die Reismilchschokolade. Im Vergleich mit den beiden Vorgängern kommt diese zwar etwas einfach daher, aber auch hier erlebt man den

zartschmelzenden Schokokick. Für all jene, die eine leckere vegane Vollmilchschokolade suchen genau das Richtige. Zu kaufen gibt es alle drei Variationen neben den bereits

genannten Läden selbstvertständlich auch beim veganen Lebensmittelhändler Deines Vertrauens.

Und jetzt losgekauft und selbst probiert!!