Ressourcenverschwendung? Nein danke!

Abfall sammeln für neue Produkte – Terracycle

Zwar werden in Deutschland Flaschen und Papier recycled, ein großer Anteil des Mülls wird jedoch weiterhin verbrannt. Daran hat auch der Grüne Punkt nicht viel geändert, denn auch ein großer Teil der Verpackungen, die im gelben Sack landen, werden größtenteils nicht recycled, sondern ebenfalls verbrannt. Damit mehr wertvolle Rohstoffe wiederverwertet werden können, arbeitet das Unternehmen TerraCycle seit 2001 daran, Menschen zu motivieren, schwer recyclebare Bestandteile ihres Mülls zu sammeln und an TerraCycle zu schicken. Aus diesen Verpackungen werden dann durch Recycling und Upcycling neue Produkte. 2001 vom damals 20-jährigen Tom Szaky in den USA gegründet, ist TerraCycle heute eines der weltweit am schnellsten wachsenden umweltfreundlichen Unternehmen und arbeitet mit über 30 der größten Firmen der Welt zusammen, um das Recycling der eigenen Produkte zu finanzieren.
Müll Recycling TerraCycle

Wie funktioniert das TerraCycle-Programm?

Das Prinzip von TerraCycle ist ganz einfach. Man sammelt zum Beispiel leere Zahnpastaverpackungen und schickt diese an das Unternehmen. Dafür werden dem eigenen Account Punkte gutgeschrieben, mit denen man ökologische oder gemeinnützige Projekte unterstützen kann, wie zum Beispiel einen Baum pflanzen oder mittellose Kinder in Deutschland mit Lernmaterialien ausstatten. Aus dem eingesendeten Müll werden dann bei TerraCycle durch Recycling oder Upcycling neue, nachhaltige Produkte hergestellt.
Für den Versand des Mülls kann auf der Homepage über den eigenen Account eine kostenlose Versandmarke angefordert werden, sodass das Versenden des Mülls für den Sammler kostenfrei bleibt.

TerraCycle-Produkte

In Deutschland gibt es bisher noch keine Produkte, die von TerraCycle verkauft werden. In den USA dagegen ist die Produktpalette bereits äußerst breit und reicht von stylishen Uhren über Taschen bis hin zu Parkbänken. Alle US-Produkte findet ihr hier. Derzeit sammeln in Deutschland noch nicht genug Leute Müll für TerraCycle, um eine große Produktpallette anbieten zu können. Je mehr es aber werden, desto mehr tolle Produkte werden auch hier erhältlich sein. Sind diese Produkte dann am Ende ihrer Lebenszeit angelangt, können sie erneut an TerraCycle geschickt werden und es werden Punkte dafür gutgeschrieben.
TerraCycle ist ein erfolgreiches, unterstützenswertes Konzept und es wäre wünschenswert, wenn dieses auch in Deutschland ähnlich erfolgreich würde wie in den USA.

Pflanzliche Kosmetik

Veganismus und Kosmetik

Der Veganismus ist auf einem Siegeszug. Weltweit beschließen immer mehr Menschen vegan zu leben. Dies ist vor allem auf den einfachen Zugang zu Informationen und die sich verbreitende Aufklärung über den Veganismus zurückzuführen. Ein Großteil der Veganer konzentriert sich allerdings nur auf eine vegane Ernährung. Viele Personen denken gar nicht daran, dass auch Bereiche im Textilsegment sowie Medikamente und Kosmetikprodukte mit tierischen Nebenprodukten durchsetzt sind. Der steigende Einfluss des veganen Lebensstils kann auch daran erkannt werden, dass sich immer mehr große Beauty-Unternehmen zur Produktion veganer Kosmetik entscheiden.

Kosmetik vegan

Die Herstellung von Kosmetik unter veganen Gesichtspunkten

Zahlreiche Kosmetikartikel werden mit tierischen Produkten hergestellt. Zahnpasta wird mit Knochenmehl produziert. Bodylotions werden mitunter mit Östrogenen schwangerer Stuten “aufgepeppt” und Lippenstifte werden mit Rinderfett geschmeidig gehalten. Diese Inhaltsstoffe klingen abstoßend: Leider sind diese allzu oft in Kosmetikprodukten enthalten. Eine klare Benennung dieser tierischen Nebenprodukte erfolgt nur selten. Immer mehr Personen entschließen sich Kosmetika ohne tierische Nebenprodukte zu nutzen. Diese sind heutzutage massenhaft auf dem Markt vorzufinden und stehen herkömmlichen Produkten in nichts nach.

Die Auswahl in Kaufhäusern ist leider noch recht begrenzt: Im Internet können aber dennoch zahlreiche Produkte vorgefunden werden. Eine vegane Lebensweise sollte sich nicht nur auf die Ernährung beschränken: Es sollte immer versucht werden komplett ohne tierische Produkte auszukommen. In der Kosmetikbranche werden vor allem tierische Fette, Emu- und Nerzöl, Wollwachs, Östrogene und Knochenmehl verwendet.

Marken, die tierfreie Produkte führen, sind unter anderem:

  • Die DM-Marken Alverde und zum Teil auch Sundance
  • Weleda (nicht das gesamte Sortiment, weitere Hinweise auch hier)
  • Neobio mit dem Großteil seines Sortiments
  • Bach®-Blüten sind bei kleinen Beschwerden eine Alternative zu Medikamenten und tierfrei

Die Liste könnte noch weiter fortgeführt werden. Wie gesagt ist es einfach immer wichtig, die „versteckten“ Inhaltsstoffe zu kennen und sich zu informieren.
Veganer Lippenstift

Siegel sorgen für Klarheit

In herkömmlichen Kosmetika werden zahlreiche tierische Inhaltsstoffe verwendet. Die Liste der tierischen Inhaltsstoffe ist lang. Diese können für Laien nicht immer auf den ersten Blick erkannt werden. Oftmals sind die tierischen Produkte mit lateinischen Namen oder Fachbegriffen versehen. Wer beim Kauf auf Nummer sicher gehen möchte, sollte auf vorhandene Vegan-Siegel achten. Anerkannte Logos garantieren eine Produktion ohne tierische Inhaltsstoffe. Die beiden bekanntesten Vegan-Siegel sind die Veganblume und das Siegel “Cruelty free and vegan”. Während die Veganblume von der englischen Vegansociety stammt, ist das zweite Siegel auf die PETA USA zurückzuführen. Bei der Auswahl der veganen Produkte ist zu beachten, dass diese nicht automatisch Bio- oder Naturkosmetik darstellen. Dafür existieren eigene Siegel. Grundsätzlich sollte vor einem Kauf immer auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Deren Bedeutung kann bei Zweifeln schnell im Internet recherchiert werden.

Mikroplastik aus Kosmetikartikeln bedrohen Flora und Fauna

Mikroplastik – die schleichende Umweltkatastrophe

An den Küsten der Meere und an den Ufern der Seen und Flüsse finden sich mehr und mehr Plastikteile, die dort angeschwemmt werden. Diese Verschmutzung mit Alltagsgegenständen aus Kunststoff ist mit bloßem Auge deutlich zu sehen. Kaum zu erkennen, aber nicht weniger häufig oder gefährlich ist die Verschmutzung der Gewässer mit mikroskopisch kleinen Plastikpartikeln – auch Mikroplastik genannt. Diese Partikel sind kleiner als 5 Millimeter und stellen eine große Bedrohung für Flora und Fauna da, denn sie ziehen Umweltgifte an und werden von Meeresorganismen aufgenommen. Befinden sich diese winzigen Kunststoff-Partikel einmal in der Umwelt, sind sie nicht wieder vollständig zu entfernen. Der BUND setzt sich daher nachdrücklich für ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika und anderen Produkten ein. Notwendig ist die Verwendung von Mikroplastik nämlich in den meisten Fällen nicht.
Zahnpasta mit Plastikpellets

Primäres und sekundäres Mikroplastik

Es werden zwei Arten von Mikroplastik unterschieden: primäres und sekundäres Mikroplastik. Unter primärem Mikroplastik versteht man Kunststoffpellets, die industriell weiterverarbeitet werden. Diese finden sich zum Beispiel in Form von feinem Plastikgranulat als Massageperlen in Duschgel und in Zahnpasta. Sekundäres Mikroplastik entsteht dann, wenn größere Kunststoffteile zerfallen, zum Beispiel durch den Einfluss von Wellen, Wind und Sonneneinstrahlung. Sie lösen sich also wieder in die Kunststoffpellets auf, aus denen sie hergestellt wurden.

Wie schadet Mikroplastik der Umwelt?

Da die Klärwerke Plastikpellets nicht aus dem Wasser herausfiltern können, landen sie in großen Mengen im Meer. Dort werden Sie zusammen mit Schadstoffen von Meerestieren gefressen, die mit der Zeit elendig verenden, da sie die Kügelchen nicht ausscheiden können. Ihre Mägen füllen sich mit den nährstofflosen Plastikpellets, weshalb die Tiere verhungern. Auch kommt es zu Darmverschlüssen und Verletzungen der Schleimhäute. Des Weiteren werden die an das Mikroplastik gebundenen Schadstoffe im Organismus freigesetzt. Durch Weichmacher wird zum Beispiel das Hormonsystem gestört und es kann zu Unfruchtbarkeit und Tumorbildung kommen.
Durch den Verzehr von Meerestieren gelangen Mikroplastik und Schadstoffe schließlich in den menschlichen Körper. Welche Auswirkungen dies genau auf den Menschen hat, ist bislang noch unbekannt. Gesund ist es aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht.

Wer sich gegen Mikroplastik engagieren will, sollte auf Artikel verzichten, die Mikroplastik enthalten: Liste mit Artikeln, die Mikroplastik enthalten

Greenpeace Studie zu Chemikalien in Kinderkleidung

Gift in Kinderkleidung – Teuer ist nicht gleich besser

Greenpeace hat im Rahmen seiner Detox-Kampagne Kinderkleidung von verschiedenen internationalen Marken auf giftige Substanzen getestet. Überraschend: Teure Kleidung ist keineswegs besser als preiswerte. Ob Luxus-Marke oder Billig-Firma – Kinderkleidung ist häufig mit krebserregenden oder hormonell wirksamen Stoffen belastet. Teilweise sind sogar bekannte Marken am stärksten betroffen. Als Beispiel dafür nennt Manfred Santen von Greenpeace einen getesteten Badeanzug von Adidas. An sich macht es tendenziell aber keinen Unterschied, ob Sie sich für den teuren Kinderbadeanzug von Burberry oder den billigen von Primark entscheiden. Die Belastung mit gefährlichen Substanzen ist in alle Preisklassen oft hoch. Greenpeace fordert daher diese Firmen auf, unbelastete Kleidung herzustellen und Kinder und Umwelt stärker zu schützen. Natürlich ist auch Kleidung für Erwachsene nicht sauber, jedoch sind die Giftstoffe für Kinder viel gefährlicher.

Gift in Kinderkleidung

Was kann ich tun, um mein Kind zu schützen?

Heutzutage gibt es glücklicherweise ein immer größer werdendes Angebot an ökologischer Mode. Es handelt sich bei ökologischer Mode inzwischen um kein Nischenprodukt mehr, sondern diese hat ihren festen Platz auf den Laufstegen dieser Welt. Auf der im Moment stattfindenden Fashion Week in Berlin wird Eco Fashion auf Fachmessen, Laufstehen und in Vorträgen präsentiert. Wenn Sie Ihr Kind vor schädlichen Giften in Kinderbekleidung schützen wollen, sollten Sie also zu ökologischer Mode greifen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Ihre eigene Kleidung. Wie die Studie von Greenpeace „Kleine Monster im Kleiderschrank“ über Gift in Kinderbekleidung zeigt, ist der Weg in der konventionellen Herstellung zu sauberer Kleidung noch weit.
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Das Fairphone – Mit gutem Gewissen telefonieren und surfen

Die Schattenseiten der Smartphones

Heutzutage ist es vollkommen normal, ein Smartphone zu besitzen. Die meisten Besitzer sind sogar sehr vernarrt in ihre Geräte und können sich ein Leben ohne ihr Gadget nur schwer vorstellen. Leider sind die meisten Smartphones alles andere als umweltfreundlich und auch die Herstellungsbedingungen sind oftmals äußerst bedenklich. So werden bis zu 30 Metalle und Mineralien wie Cobalt, Zinn und Coltan zur Herstellung eines Smartphones benötigt. Einige dieser Minerale werden in Minen abgebaut, deren Gewinne in die Finanzierung von Armeen sogenannter Warlords fließen und so auch Bürgerkriege finanzieren. Und auch die Arbeitsbedingungen der zumeist asiatischen Arbeiter, die die Geräte zusammenbauen, sind oftmals keineswegs fair.

Fairphone – das Smartphone für ein gutes Gewissen

Seit 2013 gibt es eine kleine, niederländische Firma, die dem Smartphone-Einerlei ein faires Gerät entgegenhält – das Fairphone. Der Hersteller verspricht für dieses eine faire Produktion, möglichst konfliktfreie Ressourcen, Transparenz in der Herstellung, ein offenes System und Recycling für ausrangierte Fairphones. Darüber hinaus wird darauf verzichtet, ein USB-Ladegerät mitzuliefern, da viele Kunden ohnehin ein solches besitzen. So soll unnötiger Müll vermieden werden. Das Gleiche gilt für Headsets. Während viele Hersteller ein minderwertiges Headset mitliefern, das entweder gar nicht genutzt wird oder nach kürzester Zeit den Geist aufgibt, wird das Fairphone ohne Headset ausgeliefert.
Fairphone Bild - Faires Smartphone

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Massentierhaltung und Biogasanlagen bedrohen Trinkwasser

Grenzwerte für Nitratstickstoff an vielen Messstationen überschritten

Das Grundwasser wird in vielen Regionen Deutschlands zunehmend durch Gülle aus der Tierhaltung und Überreste aus Biogasanlagen verschmutzt. Steigende Nitratwerte in Brunnen geben vielerorts ebenfalls Anlass zur Sorge. Deutschlandweit wird der Grenzwert für Nitratstickstoff in über der Hälfte der Messstellen überschritten. Die Europäische Kommission rügt diese Entwicklung in einem Bericht öffentlich, laut welchem Deutschland europaweit nach Malta am zweitschlechtesten abschneidet.

Fluss, Trinkwasser

Hohe Nitratkonzentrationen besonders für Säuglinge gefährlich

Nitratkonzentrationen von mehr als 100 mgNO3/l im Trinkwasser sind für Säuglinge bis zum 6. Lebensmonat äußerst gefährlich und können zu schweren gesundheitlichen Problemen bis hin zum Tod durch Ersticken führen. Der Grund dafür ist, dass Nitrat im Körper zu Nitrit umgewandelt wird, sodass das Blut Nitritmoleküle statt Sauerstoff bindet, wodurch Säuglinge Blausucht bekommen und ersticken können. Aber auch für ältere Kinder und Erwachsene sind hohe Nitratkonzentrationen gesundheitsschädlich, u.a. begünstigen diese die Entstehung von Krebs.
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Pamela Anderson kämpft gegen Stierkampf

Pamela Anderson setzt sich gegen Stierkämpfe ein

Die US-Schauspielerin Pamela Anderson („Baywatch“) macht sich erneut für den Tierschutz stark. Die 46-jährige, aktive PETA-Aktivistin nutzt ihre Bekanntheit und kämpft gegen die blutige Stierkampftradition in Spanien. In einem Brief rief sie nun den spanischen Senat auf, der Tierquälerei ein Ende zu setzen.
Stierkampf Pamela Anderson

Persönlicher Brief an Spaniens Senat

In ihrem Brief schreibt Pamela Anderson:
„Tiere zur Unterhaltung zu quälen gehört in frühere Zeiten, nicht in das 21. Jahrhundert. Bitte nehmen Sie eine mitfühlende Haltung gegen diesen unbarmherzigen Zeitvertreib ein und weisen Sie den Gesetzesentwurf zum Schutz des Stierkampfes zurück. Ich garantiere Ihnen, dass Sie damit viele Herzen gewinnen werden, und zwar nicht nur meines, sondern von Bürgern der ganzen Welt.“
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Wie klimafreudlich sind Getränkeverpackungen?

CO2-Bilanzen von Getränkeverpackungen

Menschen, denen das Wohl unseres Planeten am Herzen liegt, fragen sich immer wieder, welche Art von Getränkeverpackung eigentlich am klimafreundlichsten ist. Intuitiv tendiert man ja zu Glas, aber stimmt das überhaupt? Mitarbeiter des Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) sind dieser Frage nachgegangen.

Teilweise unerwartete Ergebnisse

Erstaunlicherweise ist der CO2-Asustoß bei der Produktion von Glasflaschen sehr hoch. Dieser wird lediglich von Aluminium- und Weißblechdosen übertroffen. Das liegt daran, dass die Herstellung von Glas sehr energieintensiv ist und Glasflaschen deutlich schwerer sind als PET-Flaschen oder Getränkekartons. Glas-Einwegsysteme sind daher keineswegs klimafreundlich.
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Gandhi und der Vegetarismus

Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit

Heute, am 2. Oktober, feiern wir den 144. Geburtstag des wohl bekanntesten Inders der Welt: Mahatma Gandhi. Gandhi war nicht nur ein Verfechter von Gewaltlosigkeit unter den Menschen – er propagierte diese auch im Zusammenhang mit Tieren. Er selbst ging einer strikten vegetarischen Lebensweise nach.
Ein sehr bekanntes Zitat von Gandhi ist:
„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.”
Auf Grund der Leistungen des Freiheitskämpfers wird ihm zu Ehren jedes Jahr am 2. Oktober der Internationale Tag der Gewaltlosigkeit (Non Violence Day) gefeiert.

Britische Parlamentarier essen vegan

Zu diesem Anlass konnte PETA UK mit Unterstützung der indischen Politikerin Maneka Gandhi in diesem Jahr einige Mitglieder des britischen Parlaments dazu bewegen, sich an diesem Tag vegan zu ernähren.
Für Maneka Gandhi ist die beste Art Mahatma Gandhis Geburtstag zu feiern, am Tag der Gewaltlosigkeit auf den Konsum von tierischen Produkten zu verzichten und so das Erbe Gandhis weiterzuführen.
Die Abgeordneten – unter ihnen auch zahlreiche „Front Bencher“ – verzichten am heutigen Tag auf jegliche tierische Nahrung. Damit setzen sie ein starkes Zeichen der Gewaltlosigkeit gegenüber allen Lebewesen und dienen als Vorbild in der heutigen Zeit, in der Tiere und Umwelt hemmungslos ausgebeutet werden und in der moralische Bedenken beim Konsum von tierischen Produkten vielen Menschen fremd sind. Auch im Hinblick auf die Auswirkungen des gewaltigen Fleischkonsums in den westlichen Ländern auf das Weltklima rufen sie so zu verantwortungsvollem Handeln auf, indem sie mit gutem Beispiel vorangehen.

Geschmacksknospensalsa

Selten so einen leckeren Salat gegessen! Und die köstlichen Dips, der fantastische Hauptgang….
Essen, das nicht nur dem Magen, sondern auch der Seele gut tut – Geschmacksknospensalsa. Das Seasons in Gelsenkirchen ist ab heute unser Geheimtipp.

Lange schon hatten wir nach einem guten vegetarisch/veganen Restaurant gesucht, welches fernab vom üblichen fastfood gesundes und vor allem leckeres essen bietet. Wie sich herausstellte war das Seasons ein Glücksgriff.

Seasons Restaurant

Das Restaurant bietet Vollwertküche in Bio-Qualität mit bevorzugt regionalen Produkten und saisonalen Speisen. Inmitten des Zentrums von Gelsenkirchen-Buer gelegen, ist es von den umliegenden Städten wie Bochum, Duisburg oder Essen ganz gut erreichbar. Neben der ausgewogenen gesunden Küche bietet das Team vom Seasons auch Kochkurse an sowie Vorträge zur Vollwerttküche. Die leckeren Kochkünste gibt es jedoch nicht nur vor Ort in Gelsenkirchen zu bewundern und genießen, auch als Catering Service kann man das Team vom Seasons buchen.

Da uns das Essen so restlos überzeugt hat, steht für uns demnächst ein Kochkurs zur veganen Vollwert-Küche an. Vieles lässt sich einfach selbst zubereiten und erfordert nicht unbedingt den teils etwas kostspieligen Kauf als Fertigprodukt im Biomarkt – ich denke da zB an Aufstriche und Dips. Wobei wir beim Thema wären: das tolle Geschmackserlebnis begann mit vorab gereichten Dips, die selbst gemacht und einfach geschmacklich grandios waren und in die man das ebenfalls selbstgemachte Brot eintunken konnte. Allein daran hätte ich mich sattessen können. Doch darauf folgte die Vorspeise. Wir hatten eine Möhren-Ingwer Suppe und einen frischen gemischten Salat mit einem ausgefallenen Dressing mit crunchy Nüssen, der vielerlei Blattsalatsorten und Gemüse enthielt. Mjam.

Pfannkuchen vegan im Seasons

Darauf folgte unser Hauptgericht: ein Pfannkuchen gefüllt mit Gemüse (Kartoffeln, Zucchini, Blumenkohl) und dazu ein veganer Dip, der an Feta erinnerte sowie ein reichhaltiger Beilagensalat. Mittlerweile schon ziemlich vollgefuttert, war leider kein Platz mehr für einen Nachtisch. Aber wir bestellten uns einen Kaffe. Dieser rundete das Ganze ab. Nicht irgendein Kaffee, sondern ein Green Cup Coffee, der mit einer schönen Geschmacksvielfalt trumpfen konnte.
Insgesamt ein sehr schmackhaftes Menu und ein schöner Ausklang des Abends.
Fairer Kaffee