Lieblingsschokolade: vegan, fair und klimaneutral

Unjournalistisch und völlig subjektiv stelle ich – Lyra Nanerendij – heute meine Lieblingsschokoladen vor. Kürzlich entdeckt im Berliner Veganz und wieder gekauft im Dortmunder Vegilicious. Das Besondere daran ist nicht nur, dass sie vegan und superlecker sind. Sie sind darüber hinaus auch noch fair gehandelt und klimaneutral. Kaum hatten meine schokogierigen Augen die drei  nun vorzustellenden Schokoladensorten im Regal entdeckt, musste ich auch schon zugreifen. Alle drei snd von Naturata. Für Vegetarier gibt es noch eine größere Auswahl. Aber nun zur Geschmacksprobe:

Zu aller erst probierte ich dieWeiße Reismilch Stracciatella Kirsch. Hmmmm…ein Fest für die Geschmacksnerven. Die Schokolade schmilzt zart auf der Zunge und entlockt dem geneigten Genießer den einen oder anderen Seufzer. Die dunklen Schokoladensplitter und die getrockneten Sauerkischstückchen runden den Geschmack angenehm ab und verführen gleich zum nächsten Stück. Vorsicht Suchtgefahr!

Als nächstes kam dann die Reismilchschokolade mit ganzen Mandeln an die Reihe. Die Reisvollmilch schmilzt genauso zart wie die weisse Schokolade. Die leckeren Mandeln laden zum Beißen ein

und lassen einem beim Genuss derselben die Augen schließen. Auch hier wurde ein wundersames Gedicht komponiert, das dem Gaumen ein traumhaftes kulinarisches Erlebnis beschert.

 

Last but not Least: die Reismilchschokolade. Im Vergleich mit den beiden Vorgängern kommt diese zwar etwas einfach daher, aber auch hier erlebt man den

zartschmelzenden Schokokick. Für all jene, die eine leckere vegane Vollmilchschokolade suchen genau das Richtige. Zu kaufen gibt es alle drei Variationen neben den bereits

genannten Läden selbstvertständlich auch beim veganen Lebensmittelhändler Deines Vertrauens.

Und jetzt losgekauft und selbst probiert!!

 

Bewusst konsumiert expandiert: Bochumer öko-fair Kleiderladen NATIVE SOULS jetzt am Südring

© NATIVE SOULS

Noch kein Jahr ist es her, da eröffnete der öko-fair Kleiderladen NATIVE SOULS und quartierte sich in der beschaulichen Trankgasse am Rande der Bochumer Innenstadt ein. Eine kleine Nebenstraße, die zu finden schon eine kleine Herausfordung darstellt, wenn man nicht ortskundig ist, oder mittels Smartphone Google Maps konsultieren kann. Dennoch war die Resonanz offenbar so groß, dass die Vergrößerung der Ladenfläche bald eine beschlossene Sache war. Den Zuschlag für das neue Domizil erhielt eine Adresse, die nicht unweit vom pulsierenden Herzschlag der Ruhrmetropole – dem Bermudadreieck – liegt. Am Südring 15 kann man seit vergangenem Samstag faire Mode der bekannten und etablierten Marken kaufen. Garantiert ohne Kinder- und Zwangsarbeit, garantiert nachhaltig unter der Gewährleistung von Sicherheit, Gesundheit und fairen Arbeitslöhnen. Dass ein fairtrade Klamottenladen nicht nur in hippen In-Städten wie Köln oder Berlin, sondern auch im Ruhrgebiet bestehen und sogar expandieren kann, ist ein kleiner Fingerzeig in Richtung wachsenden Bewusstseins. Vorbei die Zeit, als Menschen in fair gehandelter Biobaumwolle gleich in der Birkenstock- und Hippieschublade zu finden waren. Bei NATIVE SOULS findet man eine große Auswahl an Mode – von schick über casual bis sportlich. Es gibt sogar eine Eigenmarke mit T-Shirts, die eigens vom Ladenbesitzerpaar Daniel und Rebecca designed wurden. 

Zur Neueröffnung am 17. September gab es fair gehandelten Saft, Bio-Sekt und leckere vegane Torte von Veganwondercake. Die familiäre Gemütlichkeit hat sich der Laden trotz seiner Vergrößerung erhalten. Man hat noch immer das Gefühl, in einem Wohnzimmer Klamotten anzuprobieren. Entgegen der gängigen Tendenz, dass größer oft weder schöner, noch besser ist, sondern meistens eher das Gegenteil, hat sich der neue Laden alle guten Eigenschaften seines Vorgängers erhalten und bietet ein Extra an Sortiment und Erreichbarkeit.

Unbedingt vorbei schauen!

Veggie Street Day – es wird laut, bunt und lecker

© Veggie Street DayKommenden Samstag findet wieder das Jahresereignis für die deutsche Veganerschaft statt: der Veggie Street Day. Bereits zum fünften Mal kann man auf dem Dortmunder Reinoldikirchplatz schlemmen, tanzen, feiern und sich mit Leckereien vollstopfen. Zu Gast sein werden unter anderem Nessi aus der peta2 Web-Doku, das Vegan Strength Team Germany und Vegankoch Jérôme Eckmeier.

Wer sich der Speisen erfreuen will, der sollte nich bis in die Abendstunden warten, denn neben den immer länger werdenden Schlangen war in den letzten Jahren auch so mancher Essensstand gegen Abend ausverkauft. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall und wer auf dem Veggie Street Day nichts mehr zu Essen bekommt, der geht einfach zum Cakes’n’Treats oder zum Kartoffellord.

Hier eine kleine Auflistung der Essens-, Info- und Verkaufsstände:

Happy Birthday Native Souls

© NATIVE SOULS

Ein bisschen versteckt in der Bochumer Trankgasse wurde heute vor einem Jahr das Fairtrade Bekleidungsgeschäft  NATIVE SOULS eröffnet. Statt bei fairer Mode auf das spärliche Angebot von diversen Mainstream-Boutiquen oder auf Online-Bestellungen angewiesen zu sein, kann man in Bochum seitdem vor Ort stöbern und sich beraten lassen. Nachhaltigkeit und gerechte Arbeitsbedingungen bei der Herstellung einer Marke sind Grundvoraussetzungen dafür, dass Kleidungsstücke ihren Weg in den Laden finden.  Die Kleidung ist z.B. aus zertifizierter Bio-Baumwolle, Hanf, Soya oder Bambus, ökologisch, wird nachhaltig hergestellt und ist  nach den internationalen Fairtrade-Standards zertifiziert.

Ein Besuch lohnt sich in dieser Woche besonders, denn zum einjährigen Geburtstag gibt es Geschenke – und zwar für die Kunden. Zahlreiche Kleidungsstücke sind in der Woche vom 02.05.-07.05.2011 um 20% reduziert.

Fairtopia möchte an dieser Stelle herzlich zum Geburtstag gratulieren und freut sich auf viele weitere Geburtstage. Läden wie diesen müsste es einfach viel mehr geben!!

Bombastischer Eröffnungserfolg von Vegilicous und Cakes ’n‘ Treats in Dortmund

Foto: @SimSullen

Wer sich gestern zufällig ins Dortmunder Brückviertel verirrte, der staunte nicht schlecht über die Menschenmengen und über  die Schlangen, die in Stoßzeiten sogar bis nach draußen  reichten. In eingeweihten Kreisen war der Eröffnung von Vegilicious – dem  ersten veganen Supermarkt in Deutschland und der zeitgleichen Öffnung der Pforten des veganen Cafés Cakes ’n‘ Treats schon seit langer Zeit entgegen gefiebert worden. Niemand wunderte sich über den großen Andrang, viele waren von sehr weit angereist, um diesem fast historischen Ereignis beiwohnen zu können.

Rekordwartezeiten von zwei Stunden wurden im Cakes ’n‘ Treats erreicht. Doch die Crew blieb gelassen und freundlich. Den Wartenden wurde die Zeit  immer wieder durch kleine Häppchen mit Schokocréme versüßt und verkürzt. In der Schlange kam man ins Gespräch. Der Tenor: Begeisterung. Die Augen wurden immer größer, je näher man der hübschen Glastheke mit den liebevoll verzierten und unfassbar lecker aussehenden Torten, Cupcakes und Bagels kam. Dalief einem schonmal vorzeitig das Wasser im Munde zusammen.

Foto: @SimSullen

Wenn man dann endlich dran war, bei der freudig strahlenden Bedienung bestellt hatte,  ein bisschen Trinkgeld ins Prozellanschwein geworfen und sich ein kleines Plätzchen zum Verschmausen gesichert hatte, dann kam man aus Tönen des Jauchzens und der Freude gar nicht mehr heraus – so lecker sind die liebevoll zubereiteten Speisen.

Genug des Jauchzens – zurück zum Thema:

Das Cakes ’n‘ Treats ist ein liebevoll ausgestattetes, gemütliches Café, das zum Verweilen, gemütlichen Lesen und Nachsinnen einlädt. Die Einrichtung ist eine Mischung zwischen Alice im Wunderland und barocker Avantgarde – große Uhren, Bilder und Spiegel an der Wand. Weiße Holzstühle und Tische, Kronleuchter und große Torten aus Kunststoff.

Foto: Marie Wittmann

Die Speisekarte lässt keinen Wunsch offen:

Neben vielen süßen Leckereien wie verschiedenste Torten,  Cupcakes und Waffeln, gibt es süße und herzhafte Crépes, sowie verschiedenste frisch zubereitete Burger und Bagels. Ein echter Schmaus für Augen, Zunge und Gaumen.

Werfen wir einen Blick nach nebenan: der vegane Supermarkt Vegilicious ist derweil auch gut gefüllt.  Es schlängelt sich durch die Gänge bis raus in die Einkaufspassage. Neben dem Sortiment aus dem Online-Shop Vegan Wonderland gibt es hier auch köstliches Eis und Tiefkühlpizza. Die Auswahl reicht von Aufstrichen, Vurst, veganem Käse und Vleisch über Fertiggerichte, vielen vielen leckeren Süßigkeiten bis hin zu Kosmetika und Tiernahrung.

Foto: Marie Wittmann

Hier bleibt kein Wunsch offen. Das Konzept  der Sortimentsauswahl ist denkbar einfach, denn hier findet nur das seinen Weg ins Regal, was von den Inhabern getestet und für gut befunden wurde.

Letztendlich ist das ja auch Ursprung und Ausgangspunkt von Vegan Wonderland, von Vegan Wondercake, von Vegilicious und von Cakes ’n‘ Treats. Alles fing damit an, dass sich Kim und Ralf Kalkowski vor acht Jahren nicht mit dem kleinen veganen Angebot der Supermärkte und Reformhäuser zufrieden geben wollten. Was als Sammelbestellung für Freunde und Bekannte begann, wurde schon bald zum Online Versand und hat es nun im Jahre 2011 auch endlich in die Offline-Welt geschafft.

„Wenn es weiterhin so gut läuft wie heute, dann mache ich bald in jeder Stadt einen solchen Laden auf!“, frotzelte Ralf Kalkowski in einem der wenigen ruhigen Momente an diesem Tag. Dass die Schlangen weiterhin bis aus der Einkaufspassage ragen, ist nicht anzunehmen. Dennoch werden beide Lokalitäten hoffentlich weiterhin gut besucht und geschätzt bleiben.

Vegilicious und von Cakes ’n‘ Treats – veganes Leben zum Anfassen und Mitmachen. Projekte wie diese sind ein wundervoller Beweis dafür, dass es sich lohnt, Visionen zu haben und für die Themen seines Herzens einzustehen. Es ist aber auch ein Beweis dafür, dass wenige Menschen mit großem Antrieb, mit viel Kraft und Mut Großes bewegen können. Und die vielen hundert Besucher der Eröffnungsfeier sprechen für sich.

Nur noch eine Woche bis zum ersten Fairtopia Stammtisch

In einer Woche ist es soweit: der Fairtopia Stammtisch feiert im Essener Unperfekthaus Premiere. Hier hast du die Möglichkeit, dich zu informieren, uns kennenzulernen und dich einzubringen.

Werde Teil unserer Vision, werde Teil von Fairtopia. Unser Konzept ist bewusst offen und dynamisch gehalten. Wir freuen uns über jede/n Menschen mit Spaß und Lust am bewussten Leben.

Der Fairtopia Stammtisch – alles rund um vegan, vegetarisch, bio, fair, nachhaltig, saisonal

Wann? – Dienstag, 01. März 2011 ab 19.30Uhr

Wo? – Unperfekthaus Essen

Infos zur Location:

Das Unperfekthaus nimmt keinen Eintritt. Am Empfang bekommst du eine Karte, mit der du für 5,50€ den ganzen Abend alkoholfreie Getränke aus den bereitgestellten Kühlschränken, Kaffee und Tee trinken kannst. Weitere Getränke gibt es gegen Aufpreis.

Cakes ’n‘ Treats – das neue Vegan-Café eröffnet in Dortmund

Wer Vegan Wondercake kennt und liebt – entweder den Onlineversand oder den Stand auf dem Veggie Street Day- dem wird bei dieser Meldung das Wasser im Mund zusammen laufen: Im Herzen der Dortmunder Innenstadt eröffnet Ende Februar das Cakes ’n‘ Treats – Vegan Café.

© Cakes n Treats

Ein Mekka für alle Liebhaber veganer Speisen und alle, die die sich davon überzeugen wollen, das veganes Essen nicht nur aus Grünzeug besteht.

Neben sündhaft süßen Cupcakes, Torten, Cookies und Muffins, sowie diversen veganen Kaffee-Kreationen  stehen auf der Karte des Vegan-Cafés auch himmlische Crêpes, heiße Waffeln, fruchtige Shakes und für den herzhaften Hunger auch knackige Salate, belegte Bagels und Burger. Es bleibt also kein Wunsch offen und kein Auge trocken.

Die Eröffnung des Cafés findet parallel zur Eröffnung des Vegilicious-Supermarktes am 26.02.2011 statt. Das Cakes ’n‘ Treats ist nämlich auch made and inspired by Vegan Wonderland. Sei dabei und schlag dir den Bach voll im veganen Schlaraffenland.

Vegilicious – der erste vegane Supermarkt eröffnet in Dortmund

Endlich ist es soweit: am 26.02.2011 öffnet ab 12Uhr der erste vegane Supermarkt seine Pforten in Dortmund. Vegilicious made by VeganWonderland. Auf 90qm Ladenfläche wird es alles geben, was das Veggieherz begehrt. Über 1000 Produkte aus den unterschiedlichsten Bereichen. Neben Süßigkeiten, Knabbereien, Pralinen und Backwaren (yummy) gibt es natürlich auch alles, was in keinem Veggie-Haushalt fehlen darf: Vurstalternativen, Käsealternativen, Vleischalternativen, Suppen, Saucen, Fertig- und Pfannengerichte.

Logo Vegilicious

© Vegilicious Veggie Shop

Aber es wird nicht nur alles geben, womit man sich den Bauch vollschlagen kann, sondern auch Nahrung für deinen Kleiderschrank, dein Badezimmer und dein Bücherregal.

Alles, was du vorher immer nur online bestellen konntest, gibt es jetzt live zum anfassen und passend dazu gibt es die Menschen zum Anquatschen, beraten und töttern.

Komm vorbei!! Das kannst du dir doch nicht entgehen lassen…

Lyras gute Vorsätze für 2011

Das neue Jahr ist drei Tage alt. Höchste Zeit, um die Vorsätze, die kurz vor dem Jahreswechsel gefasst wurden, noch einmal Revue passieren zu lassen. Ich persönlich möchte den Jahreswechsel nutzen, um meine Herzenswünsche noch erster zu nehmen. Letztlich will ich die Welt ja zu einem besseren und schöneren Ort machen. Am besten kann ich das natürlich in meinem Umfeld. Ich kann noch freundlicher sein, noch mitfühlender und verständnisvoller. Ich kann geduldiger sein gegenüber Menschen, die mich Löcher in den Bauch fragen, wenn sie erfahren, dass ich Veganerin bin. Ich kann beim Kaufen von Essen und Kleidung noch konsequenter auf Regionalität und auf Fairen Handel achten. Wir beeinflussen die Welt jeden Tag und mit jeder Entscheidung, die wir treffen. Ob wir die Bahn nehmen oder den Bus, ob wir mit dem Aufzug fahren, oder die Treppe nehmen. Unser Einkauf im Biosupermarkt wirkt sich anders aus, als unser Einkauf beim Discounter. Auch hier kann man natürlich auf die Herkunft der Waren achten, die auf die Umstände des Herstellungsprozesses deuten und auf die Art und den Umfang der Verpackung schauen. Zum Beispiel machen mich immer Bio-Äpfel (oft in normalen Supermärkten oder Discountern) stutzig, die in 4er-Packungen auf einer kleinen Plastikwanne liegen und mit Folie verschweißt sind. Die Äpfel mögen ja bio sein, aber earthfriendly sind sie ganz sicher nicht.

Kurz und gut: ein Biosupermarkt nimmt uns nicht das Denken ab. Er erleichtert den bewussten Konsum, aber das Leben besteht ja auch aus mehr als Lebensmitteleinkäufen. Da ist ja dann auch noch die Kleidung, die Möbel, das Fortbewegungsmittel und vieles mehr. Nicht zuletzt sind da auch die Menschen unseres täglichen Umfeldes, denen wir durch gutes Beispiel vorleben können, dass ein bewusstes Leben nicht beschwerlich und anstrengend, sondern vor allem schön ist, weil man leichteren Gemüts durch das Leben geht. Ich persönlich mag es nicht, zu missionieren. Meiner Erfahrung nach machen die Menschen zu, wenn man das Missionieren anfängt. Erfolg versprechender ist ein konsequentes Leben seiner Ideale. Oft wissen die anderen Menschen selbst, dass sie glücklicher wären, wenn sie mehr darauf achten würden. Es reicht also ein kleiner Fingerzeig in die „richtige“ Richtung und an der richtigen Stelle ein klein bisschen Unterstützung.

Was sind eure Vorsätze 2011?