Geschmacksknospensalsa

Selten so einen leckeren Salat gegessen! Und die köstlichen Dips, der fantastische Hauptgang….
Essen, das nicht nur dem Magen, sondern auch der Seele gut tut – Geschmacksknospensalsa. Das Seasons in Gelsenkirchen ist ab heute unser Geheimtipp.

Lange schon hatten wir nach einem guten vegetarisch/veganen Restaurant gesucht, welches fernab vom üblichen fastfood gesundes und vor allem leckeres essen bietet. Wie sich herausstellte war das Seasons ein Glücksgriff.

Seasons Restaurant

Das Restaurant bietet Vollwertküche in Bio-Qualität mit bevorzugt regionalen Produkten und saisonalen Speisen. Inmitten des Zentrums von Gelsenkirchen-Buer gelegen, ist es von den umliegenden Städten wie Bochum, Duisburg oder Essen ganz gut erreichbar. Neben der ausgewogenen gesunden Küche bietet das Team vom Seasons auch Kochkurse an sowie Vorträge zur Vollwerttküche. Die leckeren Kochkünste gibt es jedoch nicht nur vor Ort in Gelsenkirchen zu bewundern und genießen, auch als Catering Service kann man das Team vom Seasons buchen.

Da uns das Essen so restlos überzeugt hat, steht für uns demnächst ein Kochkurs zur veganen Vollwert-Küche an. Vieles lässt sich einfach selbst zubereiten und erfordert nicht unbedingt den teils etwas kostspieligen Kauf als Fertigprodukt im Biomarkt – ich denke da zB an Aufstriche und Dips. Wobei wir beim Thema wären: das tolle Geschmackserlebnis begann mit vorab gereichten Dips, die selbst gemacht und einfach geschmacklich grandios waren und in die man das ebenfalls selbstgemachte Brot eintunken konnte. Allein daran hätte ich mich sattessen können. Doch darauf folgte die Vorspeise. Wir hatten eine Möhren-Ingwer Suppe und einen frischen gemischten Salat mit einem ausgefallenen Dressing mit crunchy Nüssen, der vielerlei Blattsalatsorten und Gemüse enthielt. Mjam.

Pfannkuchen vegan im Seasons

Darauf folgte unser Hauptgericht: ein Pfannkuchen gefüllt mit Gemüse (Kartoffeln, Zucchini, Blumenkohl) und dazu ein veganer Dip, der an Feta erinnerte sowie ein reichhaltiger Beilagensalat. Mittlerweile schon ziemlich vollgefuttert, war leider kein Platz mehr für einen Nachtisch. Aber wir bestellten uns einen Kaffe. Dieser rundete das Ganze ab. Nicht irgendein Kaffee, sondern ein Green Cup Coffee, der mit einer schönen Geschmacksvielfalt trumpfen konnte.
Insgesamt ein sehr schmackhaftes Menu und ein schöner Ausklang des Abends.
Fairer Kaffee

Vegane Wohlfühlstunden im KosmETHIK Studio – Zu Besuch bei Vegan Rocks Beauty

Der ganz besondere Beauty Salon

Monika Hertel führt uns freudestrahlend in ihr Vegan Rocks Beauty KosmEthik Studio inmitten der Essener Innenstadt. Im frisch eröffneten Beauty Salon der 32-Jährigen findet sich alles, was das Beauty-Herz begehrt und das absolut tierversuchsfrei und 100% vegan – Das ist einzigartig in Deutschland.
Das vegane Kosmetikstudio ist angeschlossen an einen Friseurladen, der mittlerweile auch ein veganes Angebot ins Programm aufgenommen hat. Das Vegan Rocks Beauty ist hell und freundlich und neben dem Behandlungsbereich auch mit einer gemütlichen Couch ausgestattet. Grüne und rote Farben prägen dezent das Bild, der Behandlungsbereich ist wohlsortiert und wirkt einladend. Doch, hier lässt es sich sicher gut entspannen. Da wir aber heute noch keine Anwendung gebucht haben, sondern ein Gespräch mit Monika führen wollen, ist die bequeme Couch für die nächsten Minuten unser.
Vegan Rocks Beauty
Das Vegan Rocks Beauty feierte am 14. Juli Eröffnung und hat sich der Welt des Schönen verschrieben. Neben Beauty-Anwendungen, stehen auch Wellness und Gesundheit bei Vegan Rocks Beauty auf dem Programm, und so bietet Monika in ihrem schnuckeligen Kosmetiksalon auch zahlreiche Massagen und regenerierende Behandlungen an. Doch wie kommt man auf die Idee, ein veganes Kosmetikstudio zu eröffnen und wer ist die treibende Kraft dahinter?

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Veggie Street Day 2012 in Dortmund – die vegane Essensparade oder: Geht da nicht mehr?

Der Veggie Street Day 2012 in Dortmund platzte dieses Jahr aus allen Nähten. Schon im Jahr zuvor war der Andrang – erfreulicherweise – recht groß gewesen. Da neben den zahlreichen Besuchern auch sehr viele kleine und größere Stände den Veggie Street Day ausmachen, wurde er dieses Mal etwas großflächiger angelegt und so waren nicht nur rund um die Bühne am Reinoldikirchplatz Verkaufs- und Infostände aufgebaut, sondern auch etwas unterhalb der Kirche.
VSD 2012 größer
Das Programm hatte auch dieses Jahr vom Showkochen mit dem bekannten veganen Koch Björn Moschinski, dem starken Vegan Strength Team Germany sowie musikalischen Auftritten veganer Künstler und zahlreichen Infoveranstaltungen (zum Beispiel zum Thema „Vegane Küche für Kinder„) sehr viel zu bieten. Zu dem neuen Buch über vegane Ernährung bei Kindern, gibt es auch ein ausführliches Interview, das Michael Blatt mit der Autorin geführt hat.

VSD Bühne: Björn kocht vor Publikum

VSD 2012_Koch Moschinski bei der Arbeit

VSD 2012 Vegan Strength Team

VSD 2012 Emaline Delapaix

Da es natürlich viele vegane Köstlichkeiten zum Ausprobieren und ausgiebigem Schlemmen gab, waren auch die Menschenschlangen durchaus sehenswert. Teilweise reichten diese sehr weit, was dem allgemeinen, bunten Gewusel zeitweise eher ein Gefühl von beklemmendem Gedränge gab. Da wäre eine durchdachtere Planung bei der Verteilung der Stände wünschenswert, denn so verhindert die Warteschlange vorm Eisstand nicht den Blick in den Infostand oder in die Auslage des veganen Shops. Die Organisation von so einem Event wie den Veggie Street Day ist sicherlich kein Zuckerschlecken, aber die Frage, die sich uns aufzwängte war: Geht das nicht auch besser? Vielleicht wäre eine andere Location besser geeignet oder aber es sollte zumindest mehr Platz vorhanden sein. Eine bessere Planung der Stände würde es dann ermöglichen, dass alles mehr im Fluss statt dicht gedrängt wäre. Und schlussendlich: Warum geht es bei veganen Veranstaltung dieser Art oftmals als deutlicher Schwerpunkt immer nur ums Essen? Das haben wir uns schon des öfteren gefragt. Natürlich zählt die Ernährung zu einem der großen Themen, was den Veganismus betrifft, aber es beinhaltet doch auch weit mehr als nur dieses Thema. Dennoch scheint es gerade das vegane Essen zu sein (und vor allem das vegane Fastfood), dass das größte Interesse bei vielen Veganern weckt.

VSD 2012_ Vegado-Stand

VSD 2012_veganer döner

Das größte vegane Straßenfest Deutschlands konnte also wie auch in den Jahren zuvor mit reichlich Essensständen aufwarten. Wir probierten natürlich auch so manches der offerierten Leckereien. Einiges blieb uns aber auch verwehrt. So trafen wir an dem Dönerstand von Alles Vegetarisch auf eine unglaublich lange Warteschlange, die einerseits auf leckeren veganen Döner schließen lässt, andererseits überlegt man sich es aber dreimal, ob man sich über eine Stunde, mit hungrigem Magen in die pralle Sonne stellen will. Nach relativ kurzer Wartezeit hatten wir daher einen leckeren, veganen Burger von Seasons (einem Restaurant mit Sitz in Gelsenkirchen) in der Hand. Auch der nebenan angebotene, vegane Hotdog überzeugte uns geschmacklich. Ironischerweise, stand genau gegenüber ein Fritz-Limo-Stand der Currywurst aus Tierfleisch verkaufte (die Übergänge zwischen Veggie Street Day Aussteller und den restlichen Ständen in der Dortmunder Innenstadt waren zum Teil fast fließend, da musste der Besucher schon genau hinschauen). Nachdem wir uns durch den nicht enden wollenden Menschenstrom zum Senior Verde-Stand gekämpft hatten, kamen wir in den Genuss des leckeren Kaffees.

VSD 2012 veganer Döner

VSD 2012 Restaurant Seasons

Veggie Street Day 2012 Rohkost

VSD 2012 Currywurst

Doch selbstverständlich ging es uns nicht nur um das „große vegane Fressen“ ;), sondern wir schauten auch bei den Infoständen (beispielsweise Sea Shepherd und die uns noch unbekannte Tierrechtsorganisation Animal Equality und auch Bekleidungsshops (wie z.B. das Bekleidungssyndikat oder Greenality, wo es u.a. faire Biopullis und Shirts zu shoppen gab) vorbei.

VSD 2012 Vegetarian Shoes, vegane Schuhe

Veggie Street Day 2012_ Infostände

VSD 2012 Ärzte gegen Tierversuche

veggie Street Day 2012 Hof Butenland

Veggie Street Day 2012 Sea Shepherd

Veggie Street Day 2012 Peta

Fazit: Der VSD 2012 war etwas zu voll und dichtgedrängt, aber durchaus auch lecker und sehr informativ, allerdings auch zu ungeplant und unstrukturiert. Feststeht aber, dass der Veggie Street Day als das größte vegane Straßenfest Deutschlands nach wie vor einmal im Jahr ein Highlight der veganen Szene im Ruhrpott darstellt. Die Frage, die bleibt: Geht da nicht noch mehr? Das würden wir uns für den nächsten VSD in Dortmund wünschen.

VSD Veggie Street Day - Das vegane Straßenfest

VSD 2012 Dortmund

Nachtrag zu den Frechen Freunden von Erdbär

So, wie bereits hier angekündigt, haben wir die Frechen Freunde von Erdbär auch mal von zwei Kids testen lassen, denn schließlich sind sie ja die Hauptzielgruppe (und nicht die verfressenen Erwachsenen, die den lustigen Kulleraugen nicht widerstehen können).

Getestet wurden die Snacks zum Quetschen zunächst in den Sorten Apfel, Birne, Karotte und Kürbis sowie Apfel, Birne und Erbse. Klarer Sieger war hier die Kürbis-Variante, die bei beiden Testkindern sehr gut ankam und wir nun dringend für Nachschub sorgen müssen. Variante zwei schnitt nicht so gut ab, da der Erbsengeschmack bei den Kindern nicht wirklich punkten konnte (schmeckte dann wahrscheinlich doch zu ‚gesund‘ 😉

Ganz neu entdeckt im Supermarktregal haben wir dann eine dritte Sorte und zwar Apfel, Mango und Pfirsich. Der wurde natürlich auch direkt getestet und erntete bei den beiden Kids sowie den beiden älteren Testern Begeisterung.
Freche Freunde von Erdbär im fairtopia Test

Fazit: Unserer Meinung bzw unserem Geschmack nach schneiden die Frechen Freunde Snacks gut ab und werden sicher häufiger bei uns im Einkaufswagen landen, denn ein gesunder Snack, der dazu auch noch lecker und handlich ist, ist immer gut für unterwegs, z.B. beim Sport oder auch einfach zwischendurch.

Vegane App – habt ihr sie schon getestet?

Die Idee ist nicht schlecht und es war klar, dass es sie irgendwann geben würde – die vegane App fürs Smartphone mit lokalen Shopping- und Restauranttipps.
Ich bin letztens beim Stöbern im Netz drüber gestolpert, über die vegane App für Berlin. Schade nur, dass ich nicht in Berlin wohne 😉

Das Angebot hört sich gut an. Mit dem veganen Guide für Berlin hat der User immer einen schnellen Überblick und Orientierungshilfen bezüglich veganer Shopping – und Essensoptionen in Berlin. Laut Website sind in der App derzeit über 90 Restaurants, Imbisse und Eiscafés gelistet sowie mehr als 100 Cafés mit Sojamilch im Angebot. Auch 230 Bäckerei-Filialen mit kompletter Angebotsbeschreibung und weitere 100 Einkaufsmöglichkeiten im Bereich Drogerie, Bio und Supermarkt hat die vegane App zu bieten. Die App läuft auf Smartphones mit dem Betriebsystem iOS (ab 3.x) und Android (ab 2.x). Weitere Betriebsysteme sind aber wohl bereits in Planung.

Die Daten der App sind in Kategorien eingeteilt, sodass neben Standort und Bewertung einer Location (Sterne kennzeichnen die Vegan-Freundlichkeit) auch nach Kategorien ausgewählt und die Suche eingegrenzt werden kann. Die vegane App berücksichtigt die Öffnungszeiten und auch die Möglichkeit, eigene Filter zu setzen ist gegeben. Das hört sich alles sehr praktisch an und ist sicherlich auch eine App, die nicht ausschließlich Veganer anspricht, denn es soll ja auch Vegetarier und Omnivore geben, die sich auch gern mal tier- und klimafreundlich ernähren wollen 😉

Meine Frage an die veganen Berliner dort draußen – Habt ihr die App (sie ist übrigens kostenlos) schon getestet? Und wenn ja, was ist eure Meinung dazu, zu Funktionalität und Inhalt?

Wir würden uns über Erfahrungsberichte freuen und planen dann schonmal den nächsten Berlin-Trip 🙂

Lustige Früchtchen anstatt Zucker und Vanille pur – gesund und lecker für Kinder

Oftmals ist in Produkten der Lebensmittelindustrie, die speziell für Kinder hergestellt werden, nicht das drin, was sich ernährungsbewusste Eltern erhoffen. Statt gesunden Nährstoffen steckt nur allzu oft viel zu viel Zucker und Vanillearoma in den Produkten, die dennoch mit der Extraportion Milch oder besonders viel guten Vitaminen werben. Unter den ganzen Blendern ist es ganz angenehm, wenn man hin und wieder auch mal wirklich gesunde Lebensmittel und Snacks für Kinder im Supermarktregal findet.

So erst letztens geschehen, da mich plötzlich aus dem Augenwinkel ein paar bunte Früchtchen anschauten, im wahrsten Sinne des Wortes:
Freche Freunde Snack zum Quetschen
Das sind die Frechen Freunde von Erdbär, die mich mit der riesigen Kulleraugen anstarrten. Gut, ich gebe zu, ich springe auf sowas an und musste natürlich direkt nachschauen, was genau da so eine lustige Aufmachung hatte. Wie fast zu erwarten ein Produkt für Kinder. Der Snack zum Quetschen. Zitat Verpackungsrückseite: „Hallo! Wir sind Deine Frechen Freunde. Wir hoffen, dass Du uns magst und haben deswegen viele Freunde aus der Obst- und Gemüsefamilie versammelt, um tolle Snacks zu zubereiten. Wir möchten Dir helfen, dich gesund und lecker zu ernähren.“ Okay, das ist zwar nett gesagt, dürfte die Kids eventuell aber eher weniger interessieren, letztendlich zählt ja der Geschmack. Also, ich gehöre zwar nicht zur Hauptzielgruppe, musste die Frechen Freunde aber natürlich trotzdem testen (spätestens als ich die Erbsen mit den großen Kulleraugen sah, war es um mich geschehen). Probiert habe ich diese beiden Sorten:
Freche Freunde Snack mit Erbsen Freche Freunde Snack mit Kürbis
Apfel, Birne, Karotte und Kürbis versetzte mich gleich in die Kindheit zurück und war fruchtig, süß und lecker. Bei Apfel, Birne und Erbse war ich etwas skeptischer, aber auch das schmeckte mir und meinem Zweittester sehr gut. Geplant sind allerdings noch Testreihen an Kindern, die dann doch eher der Zielgruppe entsprechen. Allerdings spricht das Produkt natürlich auch ernährungsbewusste Eltern an. Wenn süß, dann wenigstens gesund und nährstoffreich.

Die Snacks sind übrigens laut Herstellerangaben 100% Bio und haben auch die entsprechenden Bio-Siegel. Sie bestehen größtenteils nur aus Frucht- und Gemüsepüree, ohne Zuckerzusatz, Aromen oder Konservierungsstoffe.

Wir sind gespannt auf die Meinung der Kids und werden darüber berichten.

B12 Zahnpasta für gut befunden

Wir haben bereits vor einiger Zeit über ein neues Produkt am Markt berichtet, das vor allem für Vegetarier und Veganer von Interesse sein kann – die B12 Zahnpasta von der Firma Sante.

Zunächst gab es eine Studie, bei der getestet wurde, ob der B12 Bedarf tatsächlich durch das regelmäßige Nutzen der Zahnpasta abgedeckt werden kann. Dann dauerte es nicht mehr lang und seit einigen Wochen gibt es die B12 Zahnpasta zu kaufen, meist dort, wo es auch Naturkosmetik zu kaufen gibt, also zB in Biosupermärkten.

Wir haben sie gekauft und insgesamt für gut befunden, was Konsistenz, Geschmack und Reinigungsverhalten betrifft. Ganz preiswert ist sie nicht (hat glaub ich fast 5 Euro gekostet), aber wenn man dafür auf zusätzliche B12-Tabletten verzichten kann, ist das durchaus akzeptabel. Zumal die B12 Zahncreme ja auch nicht so schnell aufgebraucht ist. Die B12 Zahncreme gibt es als 75ml Tube und sieht so aus:

B12 Zahnpasta von Sante

Witzigerweise ist sie leicht rosa. Der Geschmack ist vielleicht auch nicht für jeden der Fall, aber zumindest schmeckt sie nicht sehr intensiv. Wir kamen jedenfalls ganz gut damit zurecht und werden die B12 Zahnpasta wohl weiterhin nutzen.

Vitamin B12 Zahnpasta – Nahrungsergänzung beim Zähneputzen

Der Vegetarierbund Deutschland sucht derzeit Freiwillige für eine Studie, bei der es um eine neuentwickelte Zahnpasta geht, die mit dem Vitamin B12 angereichert ist. Vitamin B12 ist den meisten Veganern und Vegetarieren ein Begriff, denn dieses Vitamin kommt hauptsächlich in tierlichen Nahrungsmitteln vor und so gilt es bei dem Verzicht auf viele oder alle tierlichen Produkte darauf zu achten, dass der B12 Bedarf ausreichend gedeckt ist. Viele Vegetarier und Veganer nutzen daher mit B12 angereicherte pflanzliche Produkte (zum Beisspiel Sojamilch mit B12-Zusatz) oder nehmen B12 Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel ein. Die Möglichkeit, sich B12 direkt vom Arzt spritzen zu lassen, besteht auch.

Die mit B12 angereicherte Zahncreme wäre eine Weltneuheit und würde vielen Veganern und Vegetariern eine neue und eventuell auch besser in den alltäglichen Tagesablauf zu integrierende Möglichkeit bieten, sich ausreichend mit B122 zu versorgen. Da die B12 Zahnpasta noch in der Testphase ist (Prototypen wurden bereits hergestellt), sucht der Vegetarierbund Deutschland derzeit Studienteilnehmer, die sich bereit erklären, die neue B12 Zahnpasta zu testen. Den Fragebogen und die Anmeldung zur Studie findet ihr auf der Webseite des Vegetarierbundes Deutschland: B12 Zahnpasta Studie

Die (Un)Tiefen des bewussten Konsums – Zweiter Fairtopia Stammtisch im UPH

Fairtopia Stammtisch

Der zweite Fairtopia Stammtisch im Unperfekthaus in Essen stand ganz im Thema des bewussten Konsums. Eingeladen war wie immer jeder mit Interesse, denn der Stammtisch ist und soll eine offene Runde bleiben. Auch zwei Einzelhändler, die sich irgendwann dazu entschlossen haben, bewusster zu leben und diese Einstellung zum Konsum auch durch ihre Arbeit zu verbreiten, waren eingeladen und teilten ihre Erfahrungen mit den Anwesenden: Kim Kalkowski stellte den veganen Online-Versandhandel „Veganwonderland“ und den ersten veganen Supermarkt „Vegilicious“ vor.

Fairtopia Stammtisch Veganwonderland

Daniel Schmitz, Inhaber des Bochumer „Native Souls„, einem Fachgeschäft für fairgehandelte, biologische, nachhaltige und ethische Mode stellten ihr Geschäftskonzept vor – von der ersten Idee und den Anfängen bis hin zum erfolgreichen Laden und möglichen zukünftigen Plänen und Weiterentwicklungen.

Fairtopia Stammtisch Native Souls

Sehr erfreut waren wir über die vielen Gäste und die angeregte Diskussionsrunde, die aus dem Input von Kim und Daniel erwuchs und sich bis in den späten Abend zog. Alles in allem ein toller Abend mit netten Leuten, spannenden Lebensläufen und Unternehmensprofilen, voller interessanter Gespräche, Ideen und Impulsen.

Der nächste Fairtopia Stammtisch ist bereits in Planung und für Mitte Juli angedacht, thematisch wird weiterhin bewusster Konsum, Nachhaltigkeit und alles was damit einhergeht im Mittelpunkt stehen.

Fairtopia Stammtisch im UPH

Wir würden auch beim dritten Fairtopia Stammtisch gerne wieder Menschen vorstellen, die sich mit ihrer Arbeit für eine bewusstere Lebensweise einsetzen.

Wir sind bei der Location des Stammtisches noch nicht festgelegt und könnten uns auch vorstellen, mal etwas anderes auszuprobieren. Ideen und Vorschläge zur Stammtischgestaltung sind willkommen.

Fairtopia Stammtisch Essen

Warum vegan?

Darum bin ich vegan – neue PETA Aktion gestartet

Peta2.de hat unter www.darum-bin-ich-vegan.de einen neuen Videospot zum Thema Veganismus online gestellt. In dem Spot werden 5 Veganer in Szene gesetzt, die bekannte Zitate großer Denker rezitieren. Das Video will unter anderem auf das vegane Propbeabo aufmerksam machen – eine Starthilfe für alle, die einmal die vegane Lebensweise ausprobieren wollen.

Starthilfe vegan

Die vegane Starthilfe ist ein unverbindliches 30-Tage-Paket, zu dem sich Neugierige und Probe-Veganer einfach online anmelden können. Per Email unterstützt dann ein Vegancoach bei den ersten Schritten zu einer veganen Lebensweise. Der vegane Coach hilft bei Fragen und kann mit nützlichen und praktischen Tipps aus dem Alltag eines Veganers weiterhelfen. Im Rahmen der veganen Starhilfe werden auch Links, Rezepte, Buchempfehlungen und Videos zur Verfügung gestellt. Neben den Infos und Tipps kommt natürlich auch die Motivation nicht zu kurz. Schön, wer auch nach den 30 Tagen der veganen Lebensweise treu bleibt.