Massentierhaltung und Biogasanlagen bedrohen Trinkwasser

Grenzwerte für Nitratstickstoff an vielen Messstationen überschritten

Das Grundwasser wird in vielen Regionen Deutschlands zunehmend durch Gülle aus der Tierhaltung und Überreste aus Biogasanlagen verschmutzt. Steigende Nitratwerte in Brunnen geben vielerorts ebenfalls Anlass zur Sorge. Deutschlandweit wird der Grenzwert für Nitratstickstoff in über der Hälfte der Messstellen überschritten. Die Europäische Kommission rügt diese Entwicklung in einem Bericht öffentlich, laut welchem Deutschland europaweit nach Malta am zweitschlechtesten abschneidet.

Fluss, Trinkwasser

Hohe Nitratkonzentrationen besonders für Säuglinge gefährlich

Nitratkonzentrationen von mehr als 100 mgNO3/l im Trinkwasser sind für Säuglinge bis zum 6. Lebensmonat äußerst gefährlich und können zu schweren gesundheitlichen Problemen bis hin zum Tod durch Ersticken führen. Der Grund dafür ist, dass Nitrat im Körper zu Nitrit umgewandelt wird, sodass das Blut Nitritmoleküle statt Sauerstoff bindet, wodurch Säuglinge Blausucht bekommen und ersticken können. Aber auch für ältere Kinder und Erwachsene sind hohe Nitratkonzentrationen gesundheitsschädlich, u.a. begünstigen diese die Entstehung von Krebs.
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Pamela Anderson kämpft gegen Stierkampf

Pamela Anderson setzt sich gegen Stierkämpfe ein

Die US-Schauspielerin Pamela Anderson („Baywatch“) macht sich erneut für den Tierschutz stark. Die 46-jährige, aktive PETA-Aktivistin nutzt ihre Bekanntheit und kämpft gegen die blutige Stierkampftradition in Spanien. In einem Brief rief sie nun den spanischen Senat auf, der Tierquälerei ein Ende zu setzen.
Stierkampf Pamela Anderson

Persönlicher Brief an Spaniens Senat

In ihrem Brief schreibt Pamela Anderson:
„Tiere zur Unterhaltung zu quälen gehört in frühere Zeiten, nicht in das 21. Jahrhundert. Bitte nehmen Sie eine mitfühlende Haltung gegen diesen unbarmherzigen Zeitvertreib ein und weisen Sie den Gesetzesentwurf zum Schutz des Stierkampfes zurück. Ich garantiere Ihnen, dass Sie damit viele Herzen gewinnen werden, und zwar nicht nur meines, sondern von Bürgern der ganzen Welt.“
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Wie klimafreudlich sind Getränkeverpackungen?

CO2-Bilanzen von Getränkeverpackungen

Menschen, denen das Wohl unseres Planeten am Herzen liegt, fragen sich immer wieder, welche Art von Getränkeverpackung eigentlich am klimafreundlichsten ist. Intuitiv tendiert man ja zu Glas, aber stimmt das überhaupt? Mitarbeiter des Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) sind dieser Frage nachgegangen.

Teilweise unerwartete Ergebnisse

Erstaunlicherweise ist der CO2-Asustoß bei der Produktion von Glasflaschen sehr hoch. Dieser wird lediglich von Aluminium- und Weißblechdosen übertroffen. Das liegt daran, dass die Herstellung von Glas sehr energieintensiv ist und Glasflaschen deutlich schwerer sind als PET-Flaschen oder Getränkekartons. Glas-Einwegsysteme sind daher keineswegs klimafreundlich.
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Gandhi und der Vegetarismus

Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit

Heute, am 2. Oktober, feiern wir den 144. Geburtstag des wohl bekanntesten Inders der Welt: Mahatma Gandhi. Gandhi war nicht nur ein Verfechter von Gewaltlosigkeit unter den Menschen – er propagierte diese auch im Zusammenhang mit Tieren. Er selbst ging einer strikten vegetarischen Lebensweise nach.
Ein sehr bekanntes Zitat von Gandhi ist:
„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.“
Auf Grund der Leistungen des Freiheitskämpfers wird ihm zu Ehren jedes Jahr am 2. Oktober der Internationale Tag der Gewaltlosigkeit (Non Violence Day) gefeiert.

Britische Parlamentarier essen vegan

Zu diesem Anlass konnte PETA UK mit Unterstützung der indischen Politikerin Maneka Gandhi in diesem Jahr einige Mitglieder des britischen Parlaments dazu bewegen, sich an diesem Tag vegan zu ernähren.
Für Maneka Gandhi ist die beste Art Mahatma Gandhis Geburtstag zu feiern, am Tag der Gewaltlosigkeit auf den Konsum von tierischen Produkten zu verzichten und so das Erbe Gandhis weiterzuführen.
Die Abgeordneten – unter ihnen auch zahlreiche „Front Bencher“ – verzichten am heutigen Tag auf jegliche tierische Nahrung. Damit setzen sie ein starkes Zeichen der Gewaltlosigkeit gegenüber allen Lebewesen und dienen als Vorbild in der heutigen Zeit, in der Tiere und Umwelt hemmungslos ausgebeutet werden und in der moralische Bedenken beim Konsum von tierischen Produkten vielen Menschen fremd sind. Auch im Hinblick auf die Auswirkungen des gewaltigen Fleischkonsums in den westlichen Ländern auf das Weltklima rufen sie so zu verantwortungsvollem Handeln auf, indem sie mit gutem Beispiel vorangehen.