Mit Crowdfunding für ökosoziale Ziele die Welt etwas besser machen

Crowdfunding erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit: Musiker lassen von Crowdfundern ihre Alben finanzieren, Start-Ups lassen auf diese Weise ihre Geschäftsideen Wirklichkeit werden und Unternehmen schaffen die finanzielle Basis für neue Projekte. Wenn Crowdfunding funktioniert und sich genug Crowdfunder finden, so deutet das bereits darauf hin, dass Interesse für das jeweilige Produkt oder Projekt vorhanden ist und das finanzielle Risiko verteilt sich auf viele Schultern. Die Crowdfunder selbst haben häufig direkte Vorteile durch ihr Engagement, zum Beispiel in Form eines kostenlosen Exemplars des gefundeten Albums ihres Lieblingskünstlers oder einer Teilhaberschaft an dem jeweiligen Unternehmen.
Natürlich funktioniert Crowdfunding auch bestens bei ökosozialen Projekten.
Fairtrade Produkte

Mit Oneplanetcrowd ökosoziale Projekte Wirklichkeit werden lassen

Die größte ökosoziale Crowdfunding-Plattform Europas ist Oneplanetcrowd. Diese wurde im Jahr 2012 gegründet und hat mit über 10.000 aktiven Fundern bereits mehr als 3 Millionen Euro für zahlreiche Projekte gefundet. Aktuell ist Oneplanetcrowd in Deutschland und den Niederlanden aktiv, es will sich aber zukünftig auch in weiteren Ländern engagieren.
Über Oneplanetcrowd.com finanzieren Unternehmer und Non-Profit Organisationen die Entwicklung von innovativen, ökologisch nachhaltigen und sozialen Produkten und Dienstleistungen. Die Themen reichen dabei von Gesundheit, ökosozial erzeugten Nahrungsmitteln und Mode bis hin zu Projekten rund um sozialen Zusammenhalt und Pflege. Das Vertrauen der Crowd kommt den Unternehmen in Form von Kundenzuwachs und der Gewinnung von Partnern und Förderern zugute und unsere Erde wird etwas sozialer und grüner. Eine klare Win-Win-Situation für alle Seiten.
Ökosoziale Projekte durch Crowdfunding

Erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen auf Oneplanetcrowd.com

Beispiele für erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen auf Oneplanetcrowd gibt es viele, vom super-effizienten Solar-Ladegerät für Smartphones und Tablets über die Entwicklung einer Windenergie-Technik, die Strom preiswerter herstellt als ein Kohlekraftwerk, bis hin zu gesünderen Tampons, Damenbinden und Slipeinlagen für Frauen. Teilweise wird bei Projekten die Funding-Schwelle nicht nur erreicht, sondern um ein Vielfaches überschritten, sodass viel mehr möglich wird als erwartet.
Ökosoziales Crowdfunding ist eine effektive, unkomplizierte Möglichkeit, unsere Welt ein bisschen grüner und sozialer zu machen. Das Beste ist: Jeder kann sich beteiligen, denn auch kleine Summen helfen.
Mehr Informationen und die Möglichkeit, direkt mitzumachen, gibt es auf www.oneplanetcrowd.com.

Fair-Teiler gegen die Lebensmittelverschwendung in Deutschland

Lebensmittelverschwendung geschieht in deutschen Haushalten und auch in Supermärkten und gewerblichen Einrichtungen in erschreckendem Umfang. Statistiken besagen, dass in Privathaushalten jedes Jahr pro Kopf rund 80 Kilogramm Essen weggeschmissen werden. 80 Kilogramm! Das ist in etwa das Gewicht eines erwachsenen Mannes. Insgesamt werden also pro Jahr alleine in deutschen Privathaushalten 6.400.000 Tonnen Nahrungsmittel einfach so auf den Müll geworfen. Angesichts des Hungers in der Welt ist das natürlich absolut skandalös. Einen Weg dagegen anzugehen, bieten sogenannte „Fair-Teiler“, wie zum Beispiel auf der Alsenstraße in Bochum vom Bochumer Foodsharing Verein. Hier kann jeder vorbeikommen und sich Essen abholen. Dieses stammt von Gemüseständen der Bochumer Wochenmärkte und der Bäckerei Hutzel. Es sind aber auch Privathaushalte und Supermärkte dazu aufgefordert, ihre nicht mehr benötigten Lebensmittel dort abzugeben. Solche Fair-Teiler gibt es inzwischen bundesweit in zahlreichen Städten.

Korb mit Äpfeln

Lebensmittel werden einfach weggeworfen oder vergammeln im Kühlschrank

Teilweise werden Lebensmittel in den reichen Industrienationen schon weggeworfen, bevor sie überhaupt schlecht sind. Man hat einfach keine Lust mehr, diese noch zu essen, zum Beispiel, weil sie nicht mehr so lecker aussehen (beispielsweise dunkel gefärbte Bananen) oder es wurde schlicht zu viel eingekauft. Teilweise wird das Essen aber auch so lange im Kühlschrank gelagert, bis es tatsächlich schlecht ist und dann guten Gewissens entsorgt werden kann. Das muss aber nicht sein. Seit einiger Zeit gibt es immer mehr Einrichtungen und Gruppierungen, die sich dem Foodsharing verschrieben haben. Statt das Essen, das man selbst nicht mehr essen möchte, wegzuwerfen, kann man es Menschen zur Verfügung stellen, die es gerne essen würden, ob Bedürftige, Sparfüchse oder auch einfach Menschen, die nicht länger bei der Lebensmittelverschwendung mitmachen wollen.

Brötchen und Gebäck

Die sogenannten Fair-Teiler in zahlreichen deutschen Städten sind dafür eine hervorragende Möglichkeit. Dort kann nicht mehr benötigtes, aber noch gutes Essen einfach abgegeben werden, sodass es von anderen kostenlos zum Verzehr mitgenommen werden kann.
Weitere Informationen über Foodsharing und die Fair-Teiler gibt es unter www.foodsharing.de. Auch bei Facebook gibt es spezielle Seiten und Gruppen zum Foodsharing in zahlreichen verschiedenen Städten. Unter folgendem Link ist die Bochumer Facebook-Seite zum Foodsharing zu erreichen.