Die ecotastic-App – Ansporn zu nachhaltigem Handeln

Mit Hilfe einer App umweltgerechter Handeln und belohnt werden

Wer kennt es nicht? Die guten Vorsätze, sich nachhaltiger und umweltfreundlicher zu verhalten, sind da und die Umwelt ist einem eigentlich ein großes Anliegen, aber…! Leider scheitern die meisten von uns trotz guten Willens bei der praktischen Umsetzung. Oft fehlt einfach die Motivation und das Auto zu nehmen ist ja doch auch komfortabler als die Bahn, die dann auch noch regelmäßig zu spät kommt. Eine spannende Möglichkeit, um diesem Dilemma zu entgehen, ist die ecotastic-App. Durch diese bekommt der Einsatz für die Umwelt und nachhaltiges Verhalten einen spielerischen Aspekt und die Möglichkeit, für seine Handlungen Punkte zu erhalten, die dann in Gutscheine umgetauscht werden können, spornt doppelt an.

So funktioniert das ecotastic-Belohnungssystem

Zunächst muss die ecotastic-App heruntergeladen werden und auf dem Smartphone installiert werden. Derzeit gibt es diese leider nur für Geräte mit dem Android-Betriebssystem, eine Version für Apple soll aber voraussichtlich folgen. Anmelden kann man sich entweder per Facebook-Account oder man legt einen neuen Account extra für ecotastic an. Dann kann es auch schon losgehen. Man fotografiert sich bei nachhaltigen Aktionen – zum Beispiel der Benutzung eines Thermobechers statt eines Pappbechers oder beim Benutzen der Rückseite von bereits beschriebenem Papier – und schickt die Bilder mit einer kurzen Beschreibung an ecotastic.
Thermobecher statt Pappbecher
Die Aktion wird anschließend von anderen Usern bewertet. Als je nachhaltiger sie bewertet wird, desto mehr Punkte gibt es. Pro Bild sind bis zu 20 Punkte möglich. Damit auch ein Anreiz da ist, die Bilder zu bewerten, erhält man auch dafür Punkte. Die gesammelten Punkte können dann gegen Gutscheine von Partnerunternehmen eingetauscht werden – von Brillen über Car-Sharing bis hin zu Online-Shops für Second-Hand-Mode. Zusätzlichen Anreiz schafft die Rangliste. Wer am Ende einer Woche die meisten Punkte gesammelt hat, bekommt 50 Extra-Punkte.

Was haben die Partnerunternehmen davon?

Die Partnerunternehmen legen allesamt großen Wert auf nachhaltiges Handeln auch in ihrem eigenen Tun und möchten mit ihrem Engagement einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Ganz uneigennützig bieten sie die Gutscheine natürlich nicht an, denn durch die Vergabe von Gutscheinen erhöhen sie ihren Bekanntheitsgrad, werben Neukunden und es wirkt sich positiv auf ihre Reputation als umweltfreundliche Organisationen aus. Das ändert aber keinesfalls etwas daran, dass das Engagement dieser Unternehmen äußerst löblich ist.

Alles in allem ist das ecotastic-Belohnungssystem eine interessante Idee, um die Verbraucher spielerisch zu umweltfreundlicherem Verhalten anzuspornen. Warten wir es ab, ob diese Idee Schule macht.

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