Gut vegan essen

Vegane Haute Cuisine – gibt’s das eigentlich?
Wenn ich mit Mitte vIerzig mal meine Essgewohnheiten resümieren darf: ich habe mich meiner Meinung nach immer besser als der Durchschnitt ernährt. Ok, das ist wahrlich keine Kunst und es war bis vor einem halben Jahr fast immer Fleisch im Spiel. Zugegeben: es gab eine Zeit (so zwischen 1985 und 1992), da habe ich nahezu vegetarisch gelebt, wobei allerdings die knappen Finanzen durchaus neben der Überzeugung das Fleisch essen kagge ist, eine große Rolle spielten.
Was mir aber ab dem 30. Lebensjahr zunehmend wichtiger wurde, war wirklich gut gemachtes Essen. Gute Zutaten kann jeder kaufen, diese aber so zuzubereiten, dass daraus ein kunstvolles und wohlschmeckendes Gericht wird, das ist Handwerk, Talent und viel Begabung.
Seitdem ich vor einem halben Jahr begonnen habe vegan zu leben, ist es dieses Talent und das künstlerische Kochen, was ich eigentlich am meisten vermisse. Es gibt ne Menge Sachen, die echt lecker schmecken, aber asuf vegane haute cuisine bin ich eher selten gestoßen. Zumeist wird hier doch eher auf gehobenem Studentenniveau gekocht – man verzeihe mir den Ausdruck.
Nun las ich im Greenpeace Magazin vom Berliner Restaurant La Mano Verde. Für mich ein Muss, wenn ich das nächste Mal in Berlin bin.
Kennt ihr gute vegane Restaurants? Also nicht nur Restaurants, wo es in der Regel gut schmeckt, sondern solche, in denen auf einem professionellem Level gekocht und serviert wird.

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