Greenpeace Studie zu Chemikalien in Kinderkleidung

Gift in Kinderkleidung – Teuer ist nicht gleich besser

Greenpeace hat im Rahmen seiner Detox-Kampagne Kinderkleidung von verschiedenen internationalen Marken auf giftige Substanzen getestet. Überraschend: Teure Kleidung ist keineswegs besser als preiswerte. Ob Luxus-Marke oder Billig-Firma – Kinderkleidung ist häufig mit krebserregenden oder hormonell wirksamen Stoffen belastet. Teilweise sind sogar bekannte Marken am stärksten betroffen. Als Beispiel dafür nennt Manfred Santen von Greenpeace einen getesteten Badeanzug von Adidas. An sich macht es tendenziell aber keinen Unterschied, ob Sie sich für den teuren Kinderbadeanzug von Burberry oder den billigen von Primark entscheiden. Die Belastung mit gefährlichen Substanzen ist in alle Preisklassen oft hoch. Greenpeace fordert daher diese Firmen auf, unbelastete Kleidung herzustellen und Kinder und Umwelt stärker zu schützen. Natürlich ist auch Kleidung für Erwachsene nicht sauber, jedoch sind die Giftstoffe für Kinder viel gefährlicher.

Gift in Kinderkleidung

Was kann ich tun, um mein Kind zu schützen?

Heutzutage gibt es glücklicherweise ein immer größer werdendes Angebot an ökologischer Mode. Es handelt sich bei ökologischer Mode inzwischen um kein Nischenprodukt mehr, sondern diese hat ihren festen Platz auf den Laufstegen dieser Welt. Auf der im Moment stattfindenden Fashion Week in Berlin wird Eco Fashion auf Fachmessen, Laufstehen und in Vorträgen präsentiert. Wenn Sie Ihr Kind vor schädlichen Giften in Kinderbekleidung schützen wollen, sollten Sie also zu ökologischer Mode greifen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Ihre eigene Kleidung. Wie die Studie von Greenpeace „Kleine Monster im Kleiderschrank“ über Gift in Kinderbekleidung zeigt, ist der Weg in der konventionellen Herstellung zu sauberer Kleidung noch weit.
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Das Fairphone – Mit gutem Gewissen telefonieren und surfen

Die Schattenseiten der Smartphones

Heutzutage ist es vollkommen normal, ein Smartphone zu besitzen. Die meisten Besitzer sind sogar sehr vernarrt in ihre Geräte und können sich ein Leben ohne ihr Gadget nur schwer vorstellen. Leider sind die meisten Smartphones alles andere als umweltfreundlich und auch die Herstellungsbedingungen sind oftmals äußerst bedenklich. So werden bis zu 30 Metalle und Mineralien wie Cobalt, Zinn und Coltan zur Herstellung eines Smartphones benötigt. Einige dieser Minerale werden in Minen abgebaut, deren Gewinne in die Finanzierung von Armeen sogenannter Warlords fließen und so auch Bürgerkriege finanzieren. Und auch die Arbeitsbedingungen der zumeist asiatischen Arbeiter, die die Geräte zusammenbauen, sind oftmals keineswegs fair.

Fairphone – das Smartphone für ein gutes Gewissen

Seit 2013 gibt es eine kleine, niederländische Firma, die dem Smartphone-Einerlei ein faires Gerät entgegenhält – das Fairphone. Der Hersteller verspricht für dieses eine faire Produktion, möglichst konfliktfreie Ressourcen, Transparenz in der Herstellung, ein offenes System und Recycling für ausrangierte Fairphones. Darüber hinaus wird darauf verzichtet, ein USB-Ladegerät mitzuliefern, da viele Kunden ohnehin ein solches besitzen. So soll unnötiger Müll vermieden werden. Das Gleiche gilt für Headsets. Während viele Hersteller ein minderwertiges Headset mitliefern, das entweder gar nicht genutzt wird oder nach kürzester Zeit den Geist aufgibt, wird das Fairphone ohne Headset ausgeliefert.
Fairphone Bild - Faires Smartphone

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Massentierhaltung und Biogasanlagen bedrohen Trinkwasser

Grenzwerte für Nitratstickstoff an vielen Messstationen überschritten

Das Grundwasser wird in vielen Regionen Deutschlands zunehmend durch Gülle aus der Tierhaltung und Überreste aus Biogasanlagen verschmutzt. Steigende Nitratwerte in Brunnen geben vielerorts ebenfalls Anlass zur Sorge. Deutschlandweit wird der Grenzwert für Nitratstickstoff in über der Hälfte der Messstellen überschritten. Die Europäische Kommission rügt diese Entwicklung in einem Bericht öffentlich, laut welchem Deutschland europaweit nach Malta am zweitschlechtesten abschneidet.

Fluss, Trinkwasser

Hohe Nitratkonzentrationen besonders für Säuglinge gefährlich

Nitratkonzentrationen von mehr als 100 mgNO3/l im Trinkwasser sind für Säuglinge bis zum 6. Lebensmonat äußerst gefährlich und können zu schweren gesundheitlichen Problemen bis hin zum Tod durch Ersticken führen. Der Grund dafür ist, dass Nitrat im Körper zu Nitrit umgewandelt wird, sodass das Blut Nitritmoleküle statt Sauerstoff bindet, wodurch Säuglinge Blausucht bekommen und ersticken können. Aber auch für ältere Kinder und Erwachsene sind hohe Nitratkonzentrationen gesundheitsschädlich, u.a. begünstigen diese die Entstehung von Krebs.
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Pamela Anderson kämpft gegen Stierkampf

Pamela Anderson setzt sich gegen Stierkämpfe ein

Die US-Schauspielerin Pamela Anderson („Baywatch“) macht sich erneut für den Tierschutz stark. Die 46-jährige, aktive PETA-Aktivistin nutzt ihre Bekanntheit und kämpft gegen die blutige Stierkampftradition in Spanien. In einem Brief rief sie nun den spanischen Senat auf, der Tierquälerei ein Ende zu setzen.
Stierkampf Pamela Anderson

Persönlicher Brief an Spaniens Senat

In ihrem Brief schreibt Pamela Anderson:
„Tiere zur Unterhaltung zu quälen gehört in frühere Zeiten, nicht in das 21. Jahrhundert. Bitte nehmen Sie eine mitfühlende Haltung gegen diesen unbarmherzigen Zeitvertreib ein und weisen Sie den Gesetzesentwurf zum Schutz des Stierkampfes zurück. Ich garantiere Ihnen, dass Sie damit viele Herzen gewinnen werden, und zwar nicht nur meines, sondern von Bürgern der ganzen Welt.“
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Wie klimafreudlich sind Getränkeverpackungen?

CO2-Bilanzen von Getränkeverpackungen

Menschen, denen das Wohl unseres Planeten am Herzen liegt, fragen sich immer wieder, welche Art von Getränkeverpackung eigentlich am klimafreundlichsten ist. Intuitiv tendiert man ja zu Glas, aber stimmt das überhaupt? Mitarbeiter des Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) sind dieser Frage nachgegangen.

Teilweise unerwartete Ergebnisse

Erstaunlicherweise ist der CO2-Asustoß bei der Produktion von Glasflaschen sehr hoch. Dieser wird lediglich von Aluminium- und Weißblechdosen übertroffen. Das liegt daran, dass die Herstellung von Glas sehr energieintensiv ist und Glasflaschen deutlich schwerer sind als PET-Flaschen oder Getränkekartons. Glas-Einwegsysteme sind daher keineswegs klimafreundlich.
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Gandhi und der Vegetarismus

Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit

Heute, am 2. Oktober, feiern wir den 144. Geburtstag des wohl bekanntesten Inders der Welt: Mahatma Gandhi. Gandhi war nicht nur ein Verfechter von Gewaltlosigkeit unter den Menschen – er propagierte diese auch im Zusammenhang mit Tieren. Er selbst ging einer strikten vegetarischen Lebensweise nach.
Ein sehr bekanntes Zitat von Gandhi ist:
„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.“
Auf Grund der Leistungen des Freiheitskämpfers wird ihm zu Ehren jedes Jahr am 2. Oktober der Internationale Tag der Gewaltlosigkeit (Non Violence Day) gefeiert.

Britische Parlamentarier essen vegan

Zu diesem Anlass konnte PETA UK mit Unterstützung der indischen Politikerin Maneka Gandhi in diesem Jahr einige Mitglieder des britischen Parlaments dazu bewegen, sich an diesem Tag vegan zu ernähren.
Für Maneka Gandhi ist die beste Art Mahatma Gandhis Geburtstag zu feiern, am Tag der Gewaltlosigkeit auf den Konsum von tierischen Produkten zu verzichten und so das Erbe Gandhis weiterzuführen.
Die Abgeordneten – unter ihnen auch zahlreiche „Front Bencher“ – verzichten am heutigen Tag auf jegliche tierische Nahrung. Damit setzen sie ein starkes Zeichen der Gewaltlosigkeit gegenüber allen Lebewesen und dienen als Vorbild in der heutigen Zeit, in der Tiere und Umwelt hemmungslos ausgebeutet werden und in der moralische Bedenken beim Konsum von tierischen Produkten vielen Menschen fremd sind. Auch im Hinblick auf die Auswirkungen des gewaltigen Fleischkonsums in den westlichen Ländern auf das Weltklima rufen sie so zu verantwortungsvollem Handeln auf, indem sie mit gutem Beispiel vorangehen.

Geschmacksknospensalsa

Selten so einen leckeren Salat gegessen! Und die köstlichen Dips, der fantastische Hauptgang….
Essen, das nicht nur dem Magen, sondern auch der Seele gut tut – Geschmacksknospensalsa. Das Seasons in Gelsenkirchen ist ab heute unser Geheimtipp.

Lange schon hatten wir nach einem guten vegetarisch/veganen Restaurant gesucht, welches fernab vom üblichen fastfood gesundes und vor allem leckeres essen bietet. Wie sich herausstellte war das Seasons ein Glücksgriff.

Seasons Restaurant

Das Restaurant bietet Vollwertküche in Bio-Qualität mit bevorzugt regionalen Produkten und saisonalen Speisen. Inmitten des Zentrums von Gelsenkirchen-Buer gelegen, ist es von den umliegenden Städten wie Bochum, Duisburg oder Essen ganz gut erreichbar. Neben der ausgewogenen gesunden Küche bietet das Team vom Seasons auch Kochkurse an sowie Vorträge zur Vollwerttküche. Die leckeren Kochkünste gibt es jedoch nicht nur vor Ort in Gelsenkirchen zu bewundern und genießen, auch als Catering Service kann man das Team vom Seasons buchen.

Da uns das Essen so restlos überzeugt hat, steht für uns demnächst ein Kochkurs zur veganen Vollwert-Küche an. Vieles lässt sich einfach selbst zubereiten und erfordert nicht unbedingt den teils etwas kostspieligen Kauf als Fertigprodukt im Biomarkt – ich denke da zB an Aufstriche und Dips. Wobei wir beim Thema wären: das tolle Geschmackserlebnis begann mit vorab gereichten Dips, die selbst gemacht und einfach geschmacklich grandios waren und in die man das ebenfalls selbstgemachte Brot eintunken konnte. Allein daran hätte ich mich sattessen können. Doch darauf folgte die Vorspeise. Wir hatten eine Möhren-Ingwer Suppe und einen frischen gemischten Salat mit einem ausgefallenen Dressing mit crunchy Nüssen, der vielerlei Blattsalatsorten und Gemüse enthielt. Mjam.

Pfannkuchen vegan im Seasons

Darauf folgte unser Hauptgericht: ein Pfannkuchen gefüllt mit Gemüse (Kartoffeln, Zucchini, Blumenkohl) und dazu ein veganer Dip, der an Feta erinnerte sowie ein reichhaltiger Beilagensalat. Mittlerweile schon ziemlich vollgefuttert, war leider kein Platz mehr für einen Nachtisch. Aber wir bestellten uns einen Kaffe. Dieser rundete das Ganze ab. Nicht irgendein Kaffee, sondern ein Green Cup Coffee, der mit einer schönen Geschmacksvielfalt trumpfen konnte.
Insgesamt ein sehr schmackhaftes Menu und ein schöner Ausklang des Abends.
Fairer Kaffee

Recap der veganfach 2012 in Essen

Gestern war ich auf der veganfach in Essen. Die veganfach ist eine Messe zum Thema Veganismus, die nach eigener Beschreibung „eine Messe für bewusst ethische Produkte, Ideen, Vereine und Initiativen“, offen für alle und das vegane Event des Jahres 2012 ist. Aus beruflicher Erfahrung habe ich sehr viele Messen besuchen dürfen und einige leider auch ertragen müssen. Deshalb möchte ich einmal kurz zusammentragen, was mir an der veganfach nicht gefallen hat und was ich darüber hinaus seltsam und unverständlich finde.

lange Schlangen bei der veganfach 2012

 

Die veganfach war sicherlich keine langweilige Messe und sie hat mir in Vielem ganz gut gefallen. Aber ein paar Dinge möchte ich dennoch konstruktiv kritisieren und andere ganz konkret hinterfragen:

Die veganfach war nicht gut und keineswegs professionell organisiert

Es gab keinen Messeservice und nur wenige Mülleimer. Es gab nur wenige Sitzplätze und noch weniger Stehtische. Die Standverteilung geschah entweder willkürlich oder in völliger Unkenntnis. Bei großem Andrang wurden keine weiteren Kassen aufgemacht. Die kahlen Betonwände wurden nicht mit Bannern und Postern behängt. Es gab keinen Beamer mit Folien, zur Ankündigung der aktuellen Vorträge, oder zur Vorstellung der Stände im Einzelnen. Die zweite Ebene war nur zur Hälfte mit Ständen belegt. Ich konnte WC-Personal nicht ausmachen. An Treppenaufgängen und Aufzügen – die nicht immer funktionierten – gab es keine Auskunft darüber, was einen auf der zweiten Ebene erwartet. (mehr …)

Vegane Wohlfühlstunden im KosmETHIK Studio – Zu Besuch bei Vegan Rocks Beauty

Der ganz besondere Beauty Salon

Monika Hertel führt uns freudestrahlend in ihr Vegan Rocks Beauty KosmEthik Studio inmitten der Essener Innenstadt. Im frisch eröffneten Beauty Salon der 32-Jährigen findet sich alles, was das Beauty-Herz begehrt und das absolut tierversuchsfrei und 100% vegan – Das ist einzigartig in Deutschland.
Das vegane Kosmetikstudio ist angeschlossen an einen Friseurladen, der mittlerweile auch ein veganes Angebot ins Programm aufgenommen hat. Das Vegan Rocks Beauty ist hell und freundlich und neben dem Behandlungsbereich auch mit einer gemütlichen Couch ausgestattet. Grüne und rote Farben prägen dezent das Bild, der Behandlungsbereich ist wohlsortiert und wirkt einladend. Doch, hier lässt es sich sicher gut entspannen. Da wir aber heute noch keine Anwendung gebucht haben, sondern ein Gespräch mit Monika führen wollen, ist die bequeme Couch für die nächsten Minuten unser.
Vegan Rocks Beauty
Das Vegan Rocks Beauty feierte am 14. Juli Eröffnung und hat sich der Welt des Schönen verschrieben. Neben Beauty-Anwendungen, stehen auch Wellness und Gesundheit bei Vegan Rocks Beauty auf dem Programm, und so bietet Monika in ihrem schnuckeligen Kosmetiksalon auch zahlreiche Massagen und regenerierende Behandlungen an. Doch wie kommt man auf die Idee, ein veganes Kosmetikstudio zu eröffnen und wer ist die treibende Kraft dahinter?

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Fair 2012 – Impressionen von der fairen Messe in Dortmund

fair 2012 Messelogo Die „Fa!r 2012: Messe zum fairen Handel“ fand vom 7.-9. September in den Dortmunder Westfalenhallen statt. Mottogetreu „Mehr Wert. Für Alle.“ hatte die Fair 2012 eine Menge Vielfalt rund um das Thema „fair“ zu bieten. Auf der Fair 2012 gab es Fachvortäge, Modeschauen und Workshops sowie eine Vielzahl an kleinen und größeren Ausstellerständen aus den Bereichen Mode (casual und Business), Kunst, Reisen und Nahrungsmittel – alles Fairtrade. Besucher konnten sich an vielen der Stände über den fairen Handel informieren und Programm für die Sinne wurde auch geboten wie zum Beispiel die „Schokoladen-Fairführung“ des Chokolatiers Josef Zotter oder „Kaffeerösten live“ erleben. Ein B2B-Forum bot Fachbeiträge zur Nachhaltigkeit im Einzelhandel, faire Mode, Fairtrade im Lebensmittel-Einzelhandel. Schön zu sehen war, dass es immer mehr Produkte auch als fair gehandelte Waren gibt und der Verbraucher immer mehr die Möglichkeit wahrnehmen kann, diesen fairen Handel durch sein Konsumverhalten zu unterstützen.

Impressionen von der Fa!r 2012 aus Dortmund:

Bambusfahrrad auf der Fair 2012

Fair 2012 Kunsthühner

fair 2012 messestand

Bio to go auf der Messe fair 2012

Fair 2012 Messehalle