Vegan in Barcelona – Teil 2

Zum Frühstück gab es Mango und etliche Kaffees. Zugegeben: die Mango war mal echt lecker, aber etwas mehr hätte es sein können. Schlechte Vorbereitung, deshalb ging es mit nur wenig gefüllten Mägen in die Stadt.

Vegan essen im Gopal

In der Nähe des Hafens liegt das Gopal, was eher eine Mischung aus Snack Bar und Miniladen ist, als ein Restaurant.

gopal vegan barcelona

Beim Betreten des Gopals fällt einem zunächst die große Menge verschiedener Burger-Bratlinge auf.

vegan burger bratlinge

Daneben gibt es eine ganz gute Auswahl an „veganer Wurst“ und „veganem Käse“. An „Sitzgelegenheiten“ gibt es 3 Stehtische, womit der vorhandene Platz dann auch vollends ausgenutzt ist.

Es gab 3 Menüs zwischen 6 und 7 Euro zur Auswahl. Diese beinhalteten auch ein Getränk. Für unsere Club Mate mussten wir 40 Cent Aufpreis zahlen, aber das ging wohl wirklich in Ordnung. (Im Nachhinein ist uns aufgefallen, dass die 40 Cent nicht berechnet wurden). Das Essen selbst war lecker, aber auch etwas unspektakulär. Der Salat war zum Beispiel frisch, aber nicht angemacht.
veganes menü gopal barcelona

Abschließend gönnten wir uns noch einen der frisch gepressten Säfte.
Fazit: Wer auf der Suche nach einem leckeren, veganen Snack zu einem moderaten Preis ist, der ist beim Gopal in Barcelona ganz richtig. Die Möglichkeit schnell mal in Sachen „Wurst und Käse“ einzukaufen, ist sicherlich auch eine klasse Sache.

Hier die Adresse der veganen Snack Bar Gopal:
Carrer Escudellers 42
Plaça George Orwell
08002 Barcelona

Vegan in Barcelona – Tag 1

Barcelona im Winter und über den Jahreswechsel? Na klar. Und vegan sollte in einer der tollsten Städte Europas ja eine bekannte Lebenseinstellung sein und vegane Grundversorgung deshalb auch kein Problem darstellen.

Nach der Ankunft um 18:00 Uhr in unserem ausgeliehenen katalanischen Domizil – wir haben das Glück ein Haus nutzen zu können – ging es zunächst einmal mit der S-Bahn ins Zentrum und auf den dortigen Markt. Schließlich müssen wir ja für unser Frühstück sorgen.

Juicy Jones in Barcelona

Essen im Juicy Jones in Barcelona ist lecker und preiswert. Für das 3-Gänge Menü inklusive wasser oder Wein zahlen wir 8,50 Euro.
Das Juicy Jones ist Hippie. Angst vor Farben sollte man nicht haben und eine dezente Atmosphäre sieht anders aus. Dafür hat das Juicy Jones davon jede Menge.

Juicy Jones in Barcelona

Ich denke, dass wir in den 4 Tagen Barcelona noch einmal ins Juicy Jones einkehren werden, um gut vegan zu essen und ein oder zwei super frische Fruchtsäfte zu genießen.
Ach so: Man kann mit gängigen Kreditkarten zahlen.

Hier die Adresse:
C/ Hospital, 74
08001 Barcelona
+34 934 43 90 82 ‎

Morgen dann der zweite Teil des kleinen Reiseberichts über Barcelona und vegane Völlerei Ernährung.

VeggieWorld 2011 – mit gutem Gewissen genießen

Endlich steht das Programm für die VeggieWorld 2011 – die Messe für nachhaltiges Genießen, die vom 11.-13. Februar 2011 in Wiesbaden stattfindet. Die Messe rund um die vegetarische, vegane und nachhaltige Lebensweise ist eine absolute Premiere und zeigt, dass bewusstes Leben salonfähig geworden ist. Veranstaltet wird die Messe vom VEBU – dem Vegetarierbund Deutschland.
Heute Morgen wurde das Geheimnis um die ersten Spots und Events gelüftet und es sieht durchaus nach einem spannenden, vielseitigen Programm aus:neben Ironman Arnold Wiegand – bekannt vom Veggie Street Day, der an mehreren Ultra-Triathlons teilgenommen hat lebendiger Beweis dafür ist, welche Leistungsfähigkeit man mit rein veganer Ernähung erreichen kann, steht auch Starkoch Attila Hildmann fest im Programm, der mit seinen Kochkünsten Gaumen und Augen erfreuen wird.
An den Messeständen erwarten die Besucher rund 40 Aussteller zu folgenden Themen:

– vegetarische Produkte & fleischfreie Verköstigung
– Rohkost-Gourmet
– pflanzlich-orientierter Lebensstil
– Kosmetik ohne Tierversuche
– ökologische Kleisung und biologische Fair-Trade-Produkte
– Gastronomen & Showköche
– Küchenausrüstung & Küchengeräte
– Verlage & Internetportale
– Bildungseinrichtungen
– ethische bzw. ökologisch orientierte Unternehmen
– Wellness
– Verbände, Behörden & Institutionen

Selbstverständlich wird auch der VEBU vor Ort sein. Details zu den Ausstellern gibt es in Kürze im Infoflyer der VeggieWorld 2011.
Wir halten euch auf dem Laufenden…

Gut vegan essen

Vegane Haute Cuisine – gibt’s das eigentlich?
Wenn ich mit Mitte vIerzig mal meine Essgewohnheiten resümieren darf: ich habe mich meiner Meinung nach immer besser als der Durchschnitt ernährt. Ok, das ist wahrlich keine Kunst und es war bis vor einem halben Jahr fast immer Fleisch im Spiel. Zugegeben: es gab eine Zeit (so zwischen 1985 und 1992), da habe ich nahezu vegetarisch gelebt, wobei allerdings die knappen Finanzen durchaus neben der Überzeugung das Fleisch essen kagge ist, eine große Rolle spielten.
Was mir aber ab dem 30. Lebensjahr zunehmend wichtiger wurde, war wirklich gut gemachtes Essen. Gute Zutaten kann jeder kaufen, diese aber so zuzubereiten, dass daraus ein kunstvolles und wohlschmeckendes Gericht wird, das ist Handwerk, Talent und viel Begabung.
Seitdem ich vor einem halben Jahr begonnen habe vegan zu leben, ist es dieses Talent und das künstlerische Kochen, was ich eigentlich am meisten vermisse. Es gibt ne Menge Sachen, die echt lecker schmecken, aber asuf vegane haute cuisine bin ich eher selten gestoßen. Zumeist wird hier doch eher auf gehobenem Studentenniveau gekocht – man verzeihe mir den Ausdruck.
Nun las ich im Greenpeace Magazin vom Berliner Restaurant La Mano Verde. Für mich ein Muss, wenn ich das nächste Mal in Berlin bin.
Kennt ihr gute vegane Restaurants? Also nicht nur Restaurants, wo es in der Regel gut schmeckt, sondern solche, in denen auf einem professionellem Level gekocht und serviert wird.

veganer Kakao gegen die Kälte

Der erste vegane Weihnachtsmarkt in Hannover war auf jeden Fall die Anreise aus dem Ruhrgebiet wert. Schön beschaulich, kreisförmig gruppiert auf dem Platz am Steintor reihten sich die weißen Stände mit „Zipfelmütze“ aneinander. Neben vielen verschiedenen veganen Leckereien von weihnachtlich bis asiatisch und sogar Rohkost gab es auch einige Tierrechtsstände mit unterschiedlichen Schwerpunkten, z.B. gegen das Jagen. Zwar herrschte klirrende Kälte, doch war der vegane Weihnachtsmarkt gut besucht und auch viele zufällige Passanten fanden ihren Weg zu dem ein oder anderen Stand und ließen sich das vegane Essen und die heißen Getränke (z.B. veganen Kakao oder Kaffee Latte mit Sojamilch) schmecken. Teilweise dann ganz erstaunt, dass etwas veganes so lecker sein kann 😉

Wer nicht beim ersten veganen Weihnachtsmarkt in Hannover dabei sein konnte, der kann hier ein paar Eindrücke sammeln:

Earth friendly fahren mit dem Elektro-Motorrad

Motorisiert durch die Gegend zu fahren hat meist nichts mit eco oder earth friendly zu tun, sondern ist in erster Linie umweltschädlich. Aber es geht auch nachhaltig und öko – Fahrzeuge mit Elektromotor machen es vor. Mittlerweile gibt es immer ausgereiftere Modelle und das nicht nur bei Pkw, auch Motorräder werden als Elektromaschinen entwickelt. Leider ist die Reichweite noch nicht so optimiert, dass solche Maschinen auf große Nachfrage stoßen, aber richtungsweisend sind sie allemal. Hier sind einige interessante Beispiele von Motorrädern mit Elektroantrieb.

Yamaha YZF-R1
Die elektrische Yamaha kann bis zu 160km/h reißen, ist allerdings auf 130 km/h gedrosselt. Sie hat ca. 40-70 Kilometer Reichweite, was zwar schon ganz nett ist, aber durchaus noch ausbaufähig. Interessantes Feature sind die austauschbaren Akkus. Ladezeit 1-3 Stunden.

KTM Zero Emission Motorbike
Das KTM Freeride ist als SuperMoto und Crosser erhältlich. Bis zu 105km/h und maximal 70 Kilometer Reichweite sind die Eckdaten der Bikes. Die beiden werden ab Mitte 2011 erhältlich sein, für den stolzen Preis von „unter 10.000“ Euro.

ElektroCat
Die ElektoCat wurde von der Schwedin Eva Hakansson entwickelt und bisher gibt es auch nur diesen einen Prototypen. Zu den Hintergründen und der Entstehung des Elektromotorrads schreibt die die ‚grüne‘ Schrauberin in ihrem Blog. Die Maschine ist allerdings wohl eher stadttauglich.

Brammo Empulse
Das Brammo Empulse kann sich mit seinen 55 PS und 160km/h schon sehen lassen, doch auch hier beträgt die Reichweite nur ca. 160 Kilometer, mit Ersatzakkus schafft man die 320 Kilometer. Das wäre eine kleine Tagestour. 100%ig ausgereift ist das Ganze noch nicht, aber man kann sich das Ziel gut vorstellen. Das Empulse hat einen ganz praktikablen Weg eingeschlagen, um auch auf dem Motorrad earth friendly unterwegs zu sein und seinen Carbon Footprint gering zu halten.

Veganer Weihnachtsmarkt in Hannover

Mit veganen Leckereien durch die Weihnachtszeit



Als Veganer kann man sich auf den ersten Blick mit der Weihnachtszeit nicht so wirklich anfreunden – überall kommen zum „Fest der Liebe“ tote Tiere auf den Tisch, sei es nun der „festliche“ Gänsebraten mit Rotkohl und Klößen oder der eher schlichte Kartoffelsalat mit Würstchen. Auch das stimmungsvolle Plätzchenbacken ist ohne Butter und Ei für viele nicht vorstellbar.

Doch natürlich lässt es sich in der Weihnachtszeit auch als Veganer und Vegetarier sehr gut speisen. Neben vielen veganen Rezepten für festliche Weihnachtsessen, Plätzchen und andere Leckereien, gibt es nun auch einen veganen Weihnachtsmarkt. Der erste vegane Weihnachtsmarkt bietet neben veganem Essen und Getränken wie Waffeln, Suppen, Muffins, Plätzchen und Glühwein auch Spiele, einen Bücherverkauf und weihnachtliche Deko. Außerdem können sich interessierte Besucher an Infoständen von Tierschutzorganisationen das Gespräch suchen.

Am kommenden Wochenende findet in Hannover der erste vegane Weihnachtsmarkt statt. Die Fülle der Produkte ist groß und man muss zum Fest der Liebe nicht immer Tierprodukte Essen oder verschenken. Alle Interessierten sind am 27.11. von 11 bis 21 Uhr eingeladen den Markt am Steintorplatz zu besuchen!

Fairer Bio-Kaffee am Morgen

fair gehandelter Bio-KaffeeAls Fan eines guten Kaffees nutze ich schon seit einigen Jahren den Online-Shop von Langen Kaffee. Mir ist dabei vor allem wichtig, dass es sich um einen wirklich gut schmeckenden Kaffee handelt, der möglichst frisch geröstet und fair gehandelt wurde.

Heute Morgen habe ich dann die letzten Bohnen des ersten Pakets Labioco Crema gemahlen und in den Siebträger geschmissen. Dieser Kaffee ist nicht nur fair gehandelt, sondern stammt zudem aus kontrolliert biologischem Anbau. An dieser Stelle würde mich einmal interessieren, ob kontrolliert biologischer Anbau hier „nur“ den Verzicht auf Pestizide betrifft. Besser – und auf jeden Fall ECO – wäre natürlich noch die Rückkehr zu beschatteten Plantagen.

Zeit für ein Geschmacks-Urteil:
Der fair-gehandelte und biologisch kontrolliert angebaute Labioco Crema ist ein Arabica-Blend aus Mexico, Peru und Äthopien. Im Siebträger schmeckt er sowohl als Espresso als auch in jeglicher Zusammenstellung mit Soja-, Hafer- oder Reis-Milch ganz hervorragend. Für mich eignet er sich mit seinem kräftigen aber nie bitteren Geschmack sehr gut als „Morgen-Kaffee“. Ich bin froh noch 2 Packungen in Reserve zu haben.

fairZine

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