Recap der veganfach 2012 in Essen

Gestern war ich auf der veganfach in Essen. Die veganfach ist eine Messe zum Thema Veganismus, die nach eigener Beschreibung „eine Messe für bewusst ethische Produkte, Ideen, Vereine und Initiativen“, offen für alle und das vegane Event des Jahres 2012 ist. Aus beruflicher Erfahrung habe ich sehr viele Messen besuchen dürfen und einige leider auch ertragen müssen. Deshalb möchte ich einmal kurz zusammentragen, was mir an der veganfach nicht gefallen hat und was ich darüber hinaus seltsam und unverständlich finde.

lange Schlangen bei der veganfach 2012

 

Die veganfach war sicherlich keine langweilige Messe und sie hat mir in Vielem ganz gut gefallen. Aber ein paar Dinge möchte ich dennoch konstruktiv kritisieren und andere ganz konkret hinterfragen:

Die veganfach war nicht gut und keineswegs professionell organisiert

Es gab keinen Messeservice und nur wenige Mülleimer. Es gab nur wenige Sitzplätze und noch weniger Stehtische. Die Standverteilung geschah entweder willkürlich oder in völliger Unkenntnis. Bei großem Andrang wurden keine weiteren Kassen aufgemacht. Die kahlen Betonwände wurden nicht mit Bannern und Postern behängt. Es gab keinen Beamer mit Folien, zur Ankündigung der aktuellen Vorträge, oder zur Vorstellung der Stände im Einzelnen. Die zweite Ebene war nur zur Hälfte mit Ständen belegt. Ich konnte WC-Personal nicht ausmachen. An Treppenaufgängen und Aufzügen – die nicht immer funktionierten – gab es keine Auskunft darüber, was einen auf der zweiten Ebene erwartet.

Die Zielgruppe bestand wieder einmal nur aus der „jungen, veganen Szene“

Im Fokus scheinen wieder einmal nur die 15-25 jährigen Veganer gewesen zu sein, die Fastfood in Form von Döner, Hot-Dogs usw. anscheinend schmerzlich vermissen und die nicht in der Lage sind, sich den Kram zu Hause selber zusammen zu brutzeln. Das ist schade, weil viele Besucher auch ein Informationsinteresse haben und Veganismus nicht als Clique oder Szene-Ding betrachten möchten. Für viele Bekannte aus meinem Umfeld ist das Thema Ernährung auch gar kein großes Thema mehr, sondern gelebter Alltag. Da braucht es keine Aufklärung und schon einmal gar keine Rechtfertigung in Form von „ich kann auch als Veganer Currywurst essen„. Information und Ideen sind auf dieser Messe aber nur sehr bedingt angesprochen worden. Dieses Problem betrifft meiner Meinung nach auch nicht nur die veganfach, sondern auch die VSDs: es wird in erster Linie nach außen transportiert, dass man Fleisch-Fast-Food durch entsprechende Zutaten vegan herstellen kann. Um das Ersetzen geht es aber doch gar nicht, sondern darum, neue Wege aufzuzeigen.

Das ist auch auf der veganfach wieder einmal viel zu kurz gekommen. Warum hat man den alles beherrschenden Veggie-Döner-Stand nicht dahin platziert, wo er auf den allermeisten anderen Messen zu finden gewesen wäre: im Verpflegungsbereich? Ich hätte den sehr interessanten Rohkost-Stand dann sicherlich eher gefunden. Auf der veganfach erstreckte sich der Verpflegungsbereich aber über die gesamte Hallenfläche. Es bestand ständige Gefahr, in den nächsten offenen Hot-Dog zu laufen.

Mehr Wochenmarkt als Messe

Die veganfach ist nach eigenen Aussagen eine Endverbraucher- und Händlermesse. Sorry, aber das ist doch Augenwischerei. Es war eine reine B2C-Verkaufsmesse und dagegen ist auch gar nichts zu sagen. Aber erzählt mir bitte nichts von Fachmesse, Händlermesse und B2B. Das stimmt einfach nicht! Es war veganer Markttag und der Eintritt in die Markthalle betrug 12 Euro. Clever eigentlich.

Veranstaler, ideelle Trägerin, wtf?

Warum wird die Messe von einem Verlag betrieben und nicht von der gemeinnützigen veganen Gesellschaft Deutschland e.V., die hier nur als ideelle Trägerin auftritt? Der Sichtverlag hat seinen Sitz in Kiel und verlegt aktuell 2 Bücher, eines davon von Christian Vagedes, dem Vorstandsvorsitzenden der veganen Gesellschaft Deutschland e.V. Im Impressum des Sichtverlags findet sich weder eine Umsatzsteuer-Idenfikationsnummer noch eine Handelsregisternummer.
Ist es dann so, dass im Rechenschaftsbericht der veganen Gesellschaft Deutschland e.V. für das Jahr 2012 die veganfach in der Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben gar nicht vorkommen wird? Übrigens: der Link von der Website der veganen Gesellschaft auf das PDF mit der Satzung der veganen Gesellschaft Deutschland e.V. führt zu einer nicht existierenden Seite.

Eine Messe als Marketinginstrument für ein Buch?

Warum ist das Layout der veganfach ganz nah angelehnt an die Covergestaltung des Buches von Christian Vagedes?
Nach meinem Empfinden kann das Marketing für eine Messe, deren ideelle Trägerin ein Verein ist, nicht zur Vermarktung eines Buches genutzt werden, das der Vorsitzende dieses Vereins geschrieben hat.

Trotz meiner Kritik und den offenen Fragen, die zumindest bei mir ein „Geschmäckle“ hinterlassen haben, hat die Messe doch für Spaß gesorgt. Neben guten Gesprächen und interessanten Menschen war die Stimmung einfach gut – trotz langer Schlangen. Dazu hat auch die Ausstellung von Hartmut Kiewert beigetragen. Sehr ruhig ging es hoch oben in der 3. Etage zu. Es gab hier ja auch nichts zu essen 😉 Die oft großformatigen Gemälde verwenden sich wiederholende Sequenzen und regen auf jeden Fall zum Nachdenken an.

Revolution

Der auf Facebook vorgebrachten Hoffnung „vegan goes mainstream“ kann ich nicht zustimmen. Nach wie vor steht der Verzehr von Fake-Fleisch-Fast-Food viel zu sehr im Vordergrund, um auch andere Zielgruppen als die der 15 bis 25-Jährigen dauerhaft zu interessieren. Ich habe diesmal mehr Personen gesehen, die deutlich über 30 Jahre alt waren und auch mehr Familien. Diesen Menschen ein entsprechendes Informationsangebot zur Verfügung zu stellen wäre ein lohnendes Ziel. Aber dazu müsste man Organisation und Durchführung in die Verantwortung von Menschen legen, die davon auch etwas verstehen. Lasst mal los Leute, legt nicht alles in die gleichen vier bis sechs Hände.

Kommentare
  • danke für den ziemlich kritischen beitrag, der in unserem facebook-team nicht gerade begeisterung auslöste und dort sogar gesperrt wurde, was wir aber rückgängig machten. für die spontane reaktion bitte ich um verständnis. menschen, die sich wochen für ein solches event engagieren, sind einen tag nach einem solchen event etwas schnell »verletzbar«.

    ein paar dinge möchte ich aber sehr gern zurechtrücken, die so, wie du sie behauptest, nicht ganz zutreffend sind. ich zitiere hierzu deine aussage und antworte darauf jeweils hinter dem von mir gesetzten »->«:

    »Es gab keinen Messeservice und nur wenige Mülleimer.«
    -> jeder aussteller war dazu verpflichtet, einen mülleimer vor seinem stand zu postieren. nächstes mal müssen und werden wir aber mit dem müllthema noch viel besser umgehen. und klar gab es einen messeservice, an dessen optimierung wir selbstverständlich ebenfalls arbeiten.

    »Es gab nur wenige Sitzplätze und noch weniger Stehtische.«
    -> für eine messe hatten wir überproportional viele sitzplätze, von denen auch gebrauch gemacht wurde. so viele sitzplätze wie auf der veganfach würde ich mir auf anderen messen auch wünschen. hätten wir noch mehr sitzplätze gehabt, wäre es noch enger geworden.

    »Die Standverteilung geschah entweder willkürlich oder in völliger Unkenntnis.«
    dieser satz ist unverständlich und ergibt, je öfter ich ihn lese, wenig sinn. 😉

    »Bei großem Andrang wurden keine weiteren Kassen aufgemacht.«
    -> falsch! genau das gegenteil ist richtig. wir haben mehr leute an die kasse gestellt und das unterschreiben der eintrittskarten aufgegeben. dadurch beschleunigte sich der einlass enorm. aber auch das kann man nächstes mal noch besser vorbereiten.

    »Die kahlen Betonwände wurden nicht mit Bannern und Postern behängt.«
    -> stimmt! aber das ist in dem SANAA-gebäude auch strengstens untersagt. an die wände des aus sichtbeton bestehenden SANAA-gebäudes darf man überhaupt nichts anbringen, nicht mal einen kleinen zettel mit tesa-film. steht so in den vertragsbedingungen.

    »Es gab keinen Beamer mit Folien, zur Ankündigung der aktuellen Vorträge, oder zur Vorstellung der Stände im Einzelnen.«
    -> im auditorium ist ein beamer fest installiert. jeder gast erhielt ein zweiseitiges programm mit allen vorträgen. für nächstes jahr machen wir ein messeheft, hat mit persönlich auch gefehlt! die idee mit dem beamer in der halle ist klasse, danke! 🙂

    »Die zweite Ebene war nur zur Hälfte mit Ständen belegt.«
    -> es war mehr als die hälfte belegt, aber wir haben aus sicherheitstechnischen gründen die anzahl der stände in dieser etage bewusst begrenzt. denn ab dem 1. og durften nur 400 personen maximal anwesend sein. daher hatten wir auch zählposten aufgestellt. im interesse aller.

    »Ich konnte WC-Personal nicht ausmachen.«
    -> danke für den hinweis. muss otimiert werden. ich war selbst so aufgeregt, dass ich erst nach der messe eine toilette aufsuchte: in meiner unterkunft.

    »An Treppenaufgängen und Aufzügen – die nicht immer funktionierten – gab es keine Auskunft darüber, was einen auf der zweiten Ebene erwartet.«
    -> seitens des vermieters waren die fahrstühle nur für aussteller benutzbar. auskünfte über das, was in der 1. und 2. etage war, wurden sehr wohl angebracht (leider erst ab ca. 10.30 uhr). insofern stimmt die aussagen nicht. nächstes mal machen wir die hinweise aber klarer, größer, deutlicher. auch ein wichtiger tipp von dir, danke.

    -> die sogenannte »zielgruppe« (das wort ist hier falsch gewählt), du meinst bestimmt stattdessen die messebesucher, bestand schwerpunktmäßig aus menschen im alter von 20 bis 40 und nicht 15 bis 25.

    -> es ist eigentlich selbstverständlich, dass man derartige veranstaltungen von jahr zu jahr optimiert. das machen wir sehr gern.

    -> der zuspruch zu veganfach 2012 in essen auf seiten der meisten aussteller und messebesucher ist so gut und motivierend, dass wir mit der planung für 2013 sofort beginnen. aber auch die ein oder andere kritische bemerkung, wie in diesem hier, hilft uns dabei, es nächstes mal noch besser zu machen.

    warum erinnert das messelogo an mein buch?
    -> weil ich die messe initiiert habe und auch das design der messe entworfen habe. und weil die messe unter zeichen der »veganisierung der welt« steht.

    warum machen wir werbung für vegane bücher und produkte?
    -> werbung für vegane bücher (auch für mein buch veg up) und vegane produkte zu machen ist sinn und zweck einer veganen messe.

    warum ist der sichtverlag der veranstalter?
    weil er das wirtschaftliche risiko trägt. eine gemeinnützige organisation kann das nicht übernehmen, zumal dann nicht, wenn sie noch so jung ist. das möchten die beteiligten aber bitte gern auch selbst entscheiden und es liegt ihrer gestaltungsfreiheit hier den optimalen weg zu finden.

    das foto von dem müll auf dem tisch stimmt mich ein bisschen traurig: wer hinterlässt den so bitteschön einen tisch? daraus kann man nur lernen, dass wir beim nächsten mal ein paar mülleinsammler herumgehen lassen und ein paar, die die tische wischen. mir wurde aber auch zugetragen, dass das natürlich auch geschah, wenn auch nicht sofort.

  • Lando sagt:

    @Axel: Mach dich doch mal über den Sichtverlag etwas schlauer, dann wirst Du auch kapieren, warum dieser die Veganfach organisiert. Gib einfach mal bei denic.de „sichtverlag“ ein, dann sollten bei dir die Glocken eigentlich schon anfangen zu läuten…

  • War nicht dort sagt:

    Leider konnte ich nicht auf die Veganfach 2012 kommen, war allerdings auf der ersten Veganfach dabei.
    Ich finde den Bericht gelungen, gerade weil er auch kritisch war. Einiges hätte man vielleicht etwas konstruktiver formulieren können, aber alles in allem war er ausgewogen, denn es wurden ja auch die positiven Aspekte aufgezählt.
    Falsch finde ich, an die Veganfach die gleichen Ansprüche zu stellen wie an Messen, die professionell organisiert werden, denn – sehen wir den Tatsachen ins Auge – die vegane Bewegung ist noch klein und die meisten Menschen arbeiten ehrenamtlich dafür.
    Dass so ein kritischer Bericht auf der VGD-Seite gelöscht wurde, wirft kein gutes Licht auf die Veranstalter. Wiederum wurde dieser Fehler ja bereits eingestanden, und insgesamt freue ich mich, dass die Kritikpunkte von Christian Vagedes noch einmal erläutert wurden, und viel Kritik durchaus dankend angenommen wurde.
    Das alles lässt hoffen, dass sich die Veganfach stetig verbessert. ich hoffe, dass ich 2013 wieder dabei sein kann!

  • Chris sagt:

    Eigentlich würde ich das Antiveganforum nicht verlinken, finde es in dem Fall aber wichtig, scheint ein Skandal zu sein, die haben auch immer Quellenangaben zu Ihren Behauptungen, was Christian Vagedes da mit der Veganfach macht und solche Aussagen kann man da lesen:
    „christain vagedes schrub:
    auch, wenn dir persönlich es nicht passt, wie ich mit anderen zusammen die vegane gesellschaft, den sichtverlag und anderes organisiere und strukturiere: wie wäre es, wenn du einfach akzeptierst, dass wir die gestaltungsfreiheit dazu haben und es dich im grunde nichts angeht.“
    http://antiveganforum.com/forum/viewtopic.php?f=5&t=6545

    Ich will mit der VGD nichts mehr am Hut haben!

  • Vera sagt:

    Die Infos, die man auf denic.de findet, sind ja sehr interessant: Sagt mal, kennt Ihr noch einen anderen Verlag auf dieser Welt, der nicht selbst Inhaber seiner eigenen Domain ist, sondern sich diese vom einzig vorhandenen Autor verwalten lässt? Das Buch „veg up“ im klassischen Selbstverlag oder per Book-on-Demand zu veröffentlichen, war Vagedes wohl etwas zu blöde. Also hat er sich mit Lars Thomsen (Strohmann oder Geschäftspartner?) einfach schnell selbst einen „richtigen“ Verlag zusammengeschustert. Die Sache hat ja auch einen enormen Vorteil: Das Geld, was mit mit den wenigen verkauften Exemplaren überhaupt verdient werden kann, bleibt damit schön in den eigenen Händen. Und wenn dieses Täuschungssmodell bei „veg up“ schon so gut funktioniert hat, greift man bei der Veranstaltung der „Veganfach“ natürlich nur allzu gerne auf diese breits bewährte Methode wieder zurück. Von den eigenen Facebookfreunden wirds ja eh niemand schnallen – und die wenigen, die blöderweise etwas heller sind, werden halt einfach per Löschknopf eliminiert. Veg up – just make money!!!

  • Axel sagt:

    Vielen Dank für deinen Kommentar, Christian. Ich möchte noch einmal kurz drauf eingehen:

    1. Wenn eure Facebook-Mannschaft so „verletzlich“ ist, dass sie zu solchen Kurzschlussreaktionen neigt, dann tauscht sie doch aus. Das Löschen und Zensieren geht doch jetzt schon von Anfang an. Wie lange braucht es denn, damit ihr Unfähigkeit zu Administration und Moderation auch mal erkennt?
    Im Übrigen: meine Frage nach der Satzung war dann wohl auch zuviel. Ich bin wieder gesperrt, aber das weisst du ja eher am Besten, gelle Christian? 😉

    2. Nach einigem Nachlesen (unter anderem auf http://vegan.de/foren/read.php?10,533334,536365) tun sich ehrlich gesagt Abgründe auf. Es war letztes Jahr genau das Gleiche. Ihr gebt keinerlei Auskünfte zu völlig normalen und berechtigten Nachfragen, sondern sprecht in einem fort von Hetze und Mobbing euch – und gerade dir – gegenüber.
    Wenn man so eine Antwort auf Fragen nach der Verwendung von Spendengeldern bekommt, sollten eigentlich bei jedem denkenden Menschen die Alarmglocken laut klingeln.

    3. Ich bin selbst lange Jahre als Funktionsträger in einem Verein mit ca. 14.000 Mitgliedern tätig. 3 Jahre davon als stellv. Vorsitzender. Selbstverständlich kann auch ein Verein ein finanzielles Risiko tragen, dazu gibt es das Mittel der Kalkulation. Und selbstverständlich kann ein gemeinnütziger Verein Gewinn über eine Veranstaltung erwirtschaften. Dieser Gewinn muss lediglich der satzungsgemäßen und gemeinnützigen Verwendung zugeführt werden. Etwa indem man die Mitgliedsbeiträge senkt. Was du erzählst ist einfach Bullshit, Christian.
    Eine Vereinsveranstaltung durchzuführen, deren finanzieller Gewinn in eine GmbH fließt, die finanziell sehr eng mit dem Vorsitzenden des Vereins „verbandelt“ ist, hätte in „meinem“ Verein übrigens zum direkten Rücktritt des gesamten Vorstandes inkl. Einberufung einer außerordentlichen Delegiertenversammlung zwecks Neuwahl geführt.

    4. Wenn ein Verein seit Jahr und Tag derart in der Kritik steht und sich ein Großteil der Kritik gegen die Vereinsführung des Vorsitzenden (und Geschäftsführers?) richtet und aus diesem Grunde ein Schaden für das Ansehen der Sache entsteht, deren Verbesserung laut eigener Satzung Ziel und Zweck des Vereines ist, dann ergibt sich eigentlich nur eine einzige saubere Handlungsweise: Rücktritt. Dazu werde ich jedoch einen eigenen Artikel verfassen, weil ich es für wichtig finde, dass neu begonnen wird.

    Ich kenne dich nicht, Christian und ich habe keine weiteren Interessen an dir oder der VGD. Da du und die VGD sich aber schon über die Namenswahl des Vereins als das Sprachrohr der veganen Bewegung in Deutschland definieren, muss ich dazu ein klares „Nein“ von meiner Seite aussprechen.
    Die vegane Bewegung ist in den letzten Jahren weit mehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Diese Lorbeeren heftest du dir gerne an, aber ich sehe das genau gegenteilig. Durch deine Intransparenz und dein Unvermögen mit Kritik umzugehen, entsteht genau das Bild der „Spinner“, das man glücklicherweise etwas verloren hatte. Hinzu kommen die sehr fraglichen Bezüge zu esoterischer, religiöser und anthroposophischer Propaganda, mit der ich einfach nicht in Verbindung gebracht werden möchte, wenn ich „denen da draußen“ erzähle, dass ich vegan lebe.

    Die VGD ist nichts für mich und sie ist nach meiner Meinung auch nichts für eine seriöse vegane Bewegung.

  • @Axel sagt:

    http://blog.psiram.com/2012/02/paracelsus-messe-2012/
    @Axel
    Du schreibst über diesen Spinner Christian Vagedes: „Hinzu kommen die sehr fraglichen Bezüge zu esoterischer, religiöser und anthroposophischer Propaganda“

    Vagedes ist doch noch harmlos, schau dir den VEBU an, da ist jeder 8. Stand von der tolalitären Psychosekte Universelles Leben. Für die Veggieworld und Paracelsusmesse braucht man 1. Eintrittskarte

    „über Nikolaus Klehr haben Sie berichtet, aber warum nicht über die Referenten der VeggieWold z.B. Rüdiger Dahlke, Christian Opitz oder Mahi Klosterhalfen? Die VEGGIEWORLD und die PARACELSUS sind doch im Grunde eine Messe? Eine Eintrittskarte wurde benötigt. Der Veranstalter dieser Messen, ist die MCO Marketing-Communication-Organisation GmbH aus Düsseldorf. Die VEBU Vegetarierbund Deutschland e.V. mit Sebastian Zäsch ist ideeller Träger meines Wissens. Die Geschäftsführer der MCO Torsten Fuhrberg und Gabriele Haase scheinen flexibel zu sein, ob Heilpraktikertag, CIM-Kongress oder Model Agentur.“

    http://blog.psiram.com/2012/02/paracelsus-messe-2012/

  • Axel sagt:

    @Axel 🙂
    Eine Verbandelung des VEBU ist mir in diesem Maße noch nicht begegnet. Ich habe auch nichts dagegen, dass die Messe eines Vereins von einer Eventagentur veranstaltet wird. Ich hätte etwas dagegen, wenn das verschleiert und ehrenamtliche Arbeit zur Gewinnmaximierung des kommerziellen Veanstalters abgeleistet würde. Wenn der Veranstalter dann auch offensichtlich keine Eventagentur sondern ein Verlag wäre, der zudem in Geschäftsbeziehung mit dem Vorsitzenden des Vereins stünde, dann fühlte ich mich im Nachhinein ziemlich übe den Tisch gezogen. Ich hätte dann nämlich meine 12,00 € Eintritt im guten Glauben gezahlt, damit die vegane Gesellschaft und die vegane Bewegung unterstützt zu haben. So wie es nach etlichen Stunden Lesens aussieht, kann ich mir den Konjunktiv allmählich sparen.
    So haben meine Kritik an der veganfach und meine Fragen an die VGD etwas angestoßen, dass ein neues und eigenes Thema verlangen.
    Ob der Vebu auch mal eines wird, liegt daran, ob ich das Gefühl habe von ihm über den Tisch gezogen zu werden. Dazu müsste ich aber auch mal zu einer der genannten Veranstaltungen gehen. Das war bislang noch nicht der Fall 🙂

  • Sojamilch Soja Tofu NEIN DANKE sagt:

    Da dies eine „Ernährung“-Messe war und dort vor allem Jugendliche als Zielgruppe gesucht wurden, möchte ich sie darauf aufmerksam machen, dass das Produkt Soja -Tofu- Sojamilch sehr umstritten sind WICHTIG: Babys + Kleinkindern sollte man ohne Sojaprodukte ernähren.(Fragen Sie das Bundesgesundheitsamt) Leider steht in Ihrem sonst so kritischen Bericht von solchen wissenschaftlichen Studien nichts. Das Internet ist voll mit Kritik! WARUM WOHL?

    Die angeblich „gesundheitsfördernden“ Eigenschaften der Sojabohne sind eine Erfindung und Lüge des monströsen U.S.-Agrobusiness, eine skrupellose Marketing-Strategie der gigantischen Gentech-Industrie (Monsanto & Co.). Soja und die meisten Produkte sind höchst gesundheitsschädigend!!!!!! bis krebsauslösend!!!!!! ———– Soja Sondergiftmüll oder Udo Pollmer Soja Story kennen sie nicht? Einfach mal in die Suchmaschine eingeben.

    http://www.mmnews.de/index.php/i-news/9344-soja-sondergiftmuell#13357752482782&if_height=16998
    http://www.ketoforum.de/lebensmittel/31811-sojabohne.html

    Soja = Sondergiftmüll
    28.01.2012

    Die angeblich „gesundheitsfördernden“ Eigenschaften der Sojabohne sind eine Erfindung und Lüge des monströsen U.S.-Agrobusiness, eine skrupellose Marketing-Strategie der gigantischen Gentech-Industrie (Monsanto & Co.). Soja und die meisten Produkte sind höchst gesundheitsschädigend bis krebsauslösend!

    von Norbert Knobloch

    Die Wahrheit hinter der marktschreierischen, an kommerziellen Profit-Interessen orientierten Propaganda für Soja ist die übliche, betrübliche Geschichte von Lug und Betrug, Macht- und Habgier, Korruption und Opportunismus in Wirtschaft und Wissenschaft, Medien und Politik. Hört man die selbsternannten, offenbar inkompetenten und unseriösen oder bezahlten und gekauften „Gesundheits-Experten“ in der Öffentlichkeit und liest man die gleichgeschalteten und zensierten Mainstream-Medien, dann könnte man der verhängnisvollen Täuschung anheim fallen und dem gefährlichen Irrtum unterliegen, die Sojabohne wäre das „beste“, ja „perfekte“ Nahrungsmittel in Gottes grünem Garten. Das ist sie aber leider definitiv nicht – das genaue Gegenteil ist vielmehr der Fall: Soja und die meisten Produkte daraus sind in allerhöchstem Maße gesundheitsschädlich und krebsfördernd oder krebsverursachend!

    Die angeblich „gesundheitsfördernden“ Eigenschaften der Sojabohne sind reine Erfindung und eine raffinierte, perfide und skrupellose Marketing-Strategie der gigantischen U.S.-Nahrungsmittel-Industrie: Tatsachen werden vertuscht und verschwiegen, Studien-Ergebnisse unterdrückt und gefälscht. Der Verzehr von Soja-Produkten verursacht Krebs, zerstört die Knochen, behindert die Verdauung, schädigt das Blut, das Hormon-System und das Nerven-System. Japaner und alle Asiaten, die regelmäßig Soja-Produkte verzehren, haben eine stark erhöhte Rate an Krebs-Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, des Darms und der Leber sowie eine extrem hohe Rate bei Krebs der Schilddrüse.

    Die Fakten:

    · Soja ist kein natürliches Nahrungsmittel für den Menschen.

    · Soja-Protein ist kein komplettes Protein.

    · Unfermentierte Soja-Produkte sind unverdaulich und wertlos bis schädlich.

    · Industriell verarbeitete Soja-Produkte enthalten mehrere kanzerogene / karzinogene (krebserregende oder krebsauslösende) Substanzen und gesundheitsschädliche Stoffe.

    · 90 % (neunzig Prozent) der Welt-Soja-Ernte sind von Monsanto & Co. gentechnisch verändert (ähnlich wie bei Mais und Raps).

    Soja-Bohnen enthalten eine große Zahl für den Menschen schädlicher Substanzen und Gifte:
    […}

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