Vegan in Barcelona – Teil 4

Der letzte Tag unseres Kurztrips, morgen geht es nachmittags bereits wieder zurück gen Heimat. Viel zu kurz, aber sehr schön war die Zeit. Das neue Jahr erstmal mit Ausschlafen zu beginnen ist sicherlich nicht die schlechteste Idee. Dann ein paar Brote mit Tofutti Knoblauchcreme oder Guaven-Marmelade bestrichen, dazu saftige (nicht wässrige) spanische Tomaten und lecker Kaffee – ein sehr simples, aber leckeres Frühstück.

Danach ging es direkt an den Strand. Da waren wir bisher noch gar nicht und da der Stadtstrand nicht gerade der schönste und sauberste ist, fuhren wir raus nach Castelldelfels, ca. 30 Autominuten von Barcelona entfernt. Der Sandstrand dort ist recht breit und lang und bedingt durch die Jahreszeit und das Wetter war er auch kaum besucht und sehr menschenleer. Leider konnte man die Sonne nur erahnen, da sie es nur an einigen Stellen schaffte, ganz schwach durch die dicke Wolkendecke zu scheinen. Trotzdem kein Vergleich zu den Temperaturen und den Schneemassen in Deutschland. Wir ließen uns ein wenig Seeluft um die Nase wehen und fuhren dann weiter nach Garraf, einem kleinen Dorf, ein paar Kilometer weiter. Dort befindet sich ein kleiner Strandabschnitt, der im Sommer ein idealer Badestrand ist, an dem meist nur Einheimische anzutreffen sind, da Touris den Weg so weit raus nicht finden. Ich kenne die Stelle auch nur als Geheimtipp meiner in Barcelona lebenden Tante. Nun war es schon fast ganz dunkel als wir ankamen, aber wir kletterten trotzdem auf ein paar Felsen und ließen bei veganen Apfelcookies, Tofutti-Brot und Silvester-Überbleibsel-Weintrauben die Blicke übers Meer schweifen.

Zurück im Haus am Berg gab es dann nach der ausgedehnten veganen Schlemmerei der letzten Tage unser eigenes kulinarisches Highlight: Bratkartoffeln, Zwiebeln und Pilze vom Markt (keine Ahnung, was das für welche waren, aber sie sahen interessant aus und rochen gut) dazu gebratener grüner Spargel. Alles sehr lecker und so schnell weg, dass keine Zeit mehr für ein Foto war. Aber immerhin gibt es noch eins von einem Teil der Zutaten.

Kommentare
  • hisui sagt:

    Das müssten Kräuterseitlinge sein. Sehr feste Pilze, mit gummiger Konsistenz? Sieht jedenfalls danach aus. Die sind wirklich sehr lecker!
    (Ach, ich verlink‘ Euch mal grade in meinem Blogroll, oder?)

    • admin sagt:

      Ja, es waren Seitlinge, haben wir dann in Deutschland auf dem Markt festgestellt. Sehr zu empfehlen, da sehr lecker 🙂
      Und na klar kannst du uns gern in deiner Blogroll verlinken, das wäre ne super Sache 🙂 Vielleicht verrätst du uns noch deinen Blog?

  • hisui sagt:

    Ach, aber das würde ja Sinn machen… Das mag ich nicht so, dieses „Sinn“…
    Aber gut. Für Euch! Oben unter „Website“ steht’s.(^_^)

  • hisui sagt:

    Quasi-Edit: Falsch, bei Eurem Layout muss man auf den Namen des/der Kommentierenden klicken… Trotz dieses tadelswerten Makels habt Ihr hier ein sehr schönes layout!(^_^)°

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