JaVeGo – Veganer Tante-Emma-Laden in Herne

Veganer Lebensmittelladen eröffnet in Herne

Im Februar erst eröffnete mit Vegilicious der erste rein vegane Supermarkt in Deutschland in Dortmund. Am Samstag den 09. April war es dann auch in Herne soweit – JaVeGo, der vegetarische und vegane „Tante-Emma-Lebensmittelladen“ feiert Neueröffnung. Die Produkte des kleinen, aber gut sortierten Ladens sind vegetarisch, vegan, laktosefrei und komplett frei von tierlichen Inhaltstoffen.

Unter dem Motto „Fleischfrei und Spaß dabei“ führt Inhaberin Sabine Tomczak ihren schmucken vegetarischen Lebensmittelladen. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10:00 – 18:30 und am Samstag von 10:00 – 14:00.

Bombastischer Eröffnungserfolg von Vegilicous und Cakes ’n‘ Treats in Dortmund

Foto: @SimSullen

Wer sich gestern zufällig ins Dortmunder Brückviertel verirrte, der staunte nicht schlecht über die Menschenmengen und über  die Schlangen, die in Stoßzeiten sogar bis nach draußen  reichten. In eingeweihten Kreisen war der Eröffnung von Vegilicious – dem  ersten veganen Supermarkt in Deutschland und der zeitgleichen Öffnung der Pforten des veganen Cafés Cakes ’n‘ Treats schon seit langer Zeit entgegen gefiebert worden. Niemand wunderte sich über den großen Andrang, viele waren von sehr weit angereist, um diesem fast historischen Ereignis beiwohnen zu können.

Rekordwartezeiten von zwei Stunden wurden im Cakes ’n‘ Treats erreicht. Doch die Crew blieb gelassen und freundlich. Den Wartenden wurde die Zeit  immer wieder durch kleine Häppchen mit Schokocréme versüßt und verkürzt. In der Schlange kam man ins Gespräch. Der Tenor: Begeisterung. Die Augen wurden immer größer, je näher man der hübschen Glastheke mit den liebevoll verzierten und unfassbar lecker aussehenden Torten, Cupcakes und Bagels kam. Dalief einem schonmal vorzeitig das Wasser im Munde zusammen.

Foto: @SimSullen

Wenn man dann endlich dran war, bei der freudig strahlenden Bedienung bestellt hatte,  ein bisschen Trinkgeld ins Prozellanschwein geworfen und sich ein kleines Plätzchen zum Verschmausen gesichert hatte, dann kam man aus Tönen des Jauchzens und der Freude gar nicht mehr heraus – so lecker sind die liebevoll zubereiteten Speisen.

Genug des Jauchzens – zurück zum Thema:

Das Cakes ’n‘ Treats ist ein liebevoll ausgestattetes, gemütliches Café, das zum Verweilen, gemütlichen Lesen und Nachsinnen einlädt. Die Einrichtung ist eine Mischung zwischen Alice im Wunderland und barocker Avantgarde – große Uhren, Bilder und Spiegel an der Wand. Weiße Holzstühle und Tische, Kronleuchter und große Torten aus Kunststoff.

Foto: Marie Wittmann

Die Speisekarte lässt keinen Wunsch offen:

Neben vielen süßen Leckereien wie verschiedenste Torten,  Cupcakes und Waffeln, gibt es süße und herzhafte Crépes, sowie verschiedenste frisch zubereitete Burger und Bagels. Ein echter Schmaus für Augen, Zunge und Gaumen.

Werfen wir einen Blick nach nebenan: der vegane Supermarkt Vegilicious ist derweil auch gut gefüllt.  Es schlängelt sich durch die Gänge bis raus in die Einkaufspassage. Neben dem Sortiment aus dem Online-Shop Vegan Wonderland gibt es hier auch köstliches Eis und Tiefkühlpizza. Die Auswahl reicht von Aufstrichen, Vurst, veganem Käse und Vleisch über Fertiggerichte, vielen vielen leckeren Süßigkeiten bis hin zu Kosmetika und Tiernahrung.

Foto: Marie Wittmann

Hier bleibt kein Wunsch offen. Das Konzept  der Sortimentsauswahl ist denkbar einfach, denn hier findet nur das seinen Weg ins Regal, was von den Inhabern getestet und für gut befunden wurde.

Letztendlich ist das ja auch Ursprung und Ausgangspunkt von Vegan Wonderland, von Vegan Wondercake, von Vegilicious und von Cakes ’n‘ Treats. Alles fing damit an, dass sich Kim und Ralf Kalkowski vor acht Jahren nicht mit dem kleinen veganen Angebot der Supermärkte und Reformhäuser zufrieden geben wollten. Was als Sammelbestellung für Freunde und Bekannte begann, wurde schon bald zum Online Versand und hat es nun im Jahre 2011 auch endlich in die Offline-Welt geschafft.

„Wenn es weiterhin so gut läuft wie heute, dann mache ich bald in jeder Stadt einen solchen Laden auf!“, frotzelte Ralf Kalkowski in einem der wenigen ruhigen Momente an diesem Tag. Dass die Schlangen weiterhin bis aus der Einkaufspassage ragen, ist nicht anzunehmen. Dennoch werden beide Lokalitäten hoffentlich weiterhin gut besucht und geschätzt bleiben.

Vegilicious und von Cakes ’n‘ Treats – veganes Leben zum Anfassen und Mitmachen. Projekte wie diese sind ein wundervoller Beweis dafür, dass es sich lohnt, Visionen zu haben und für die Themen seines Herzens einzustehen. Es ist aber auch ein Beweis dafür, dass wenige Menschen mit großem Antrieb, mit viel Kraft und Mut Großes bewegen können. Und die vielen hundert Besucher der Eröffnungsfeier sprechen für sich.

Nur noch eine Woche bis zum ersten Fairtopia Stammtisch

In einer Woche ist es soweit: der Fairtopia Stammtisch feiert im Essener Unperfekthaus Premiere. Hier hast du die Möglichkeit, dich zu informieren, uns kennenzulernen und dich einzubringen.

Werde Teil unserer Vision, werde Teil von Fairtopia. Unser Konzept ist bewusst offen und dynamisch gehalten. Wir freuen uns über jede/n Menschen mit Spaß und Lust am bewussten Leben.

Der Fairtopia Stammtisch – alles rund um vegan, vegetarisch, bio, fair, nachhaltig, saisonal

Wann? – Dienstag, 01. März 2011 ab 19.30Uhr

Wo? – Unperfekthaus Essen

Infos zur Location:

Das Unperfekthaus nimmt keinen Eintritt. Am Empfang bekommst du eine Karte, mit der du für 5,50€ den ganzen Abend alkoholfreie Getränke aus den bereitgestellten Kühlschränken, Kaffee und Tee trinken kannst. Weitere Getränke gibt es gegen Aufpreis.

Cakes ’n‘ Treats – das neue Vegan-Café eröffnet in Dortmund

Wer Vegan Wondercake kennt und liebt – entweder den Onlineversand oder den Stand auf dem Veggie Street Day- dem wird bei dieser Meldung das Wasser im Mund zusammen laufen: Im Herzen der Dortmunder Innenstadt eröffnet Ende Februar das Cakes ’n‘ Treats – Vegan Café.

© Cakes n Treats

Ein Mekka für alle Liebhaber veganer Speisen und alle, die die sich davon überzeugen wollen, das veganes Essen nicht nur aus Grünzeug besteht.

Neben sündhaft süßen Cupcakes, Torten, Cookies und Muffins, sowie diversen veganen Kaffee-Kreationen  stehen auf der Karte des Vegan-Cafés auch himmlische Crêpes, heiße Waffeln, fruchtige Shakes und für den herzhaften Hunger auch knackige Salate, belegte Bagels und Burger. Es bleibt also kein Wunsch offen und kein Auge trocken.

Die Eröffnung des Cafés findet parallel zur Eröffnung des Vegilicious-Supermarktes am 26.02.2011 statt. Das Cakes ’n‘ Treats ist nämlich auch made and inspired by Vegan Wonderland. Sei dabei und schlag dir den Bach voll im veganen Schlaraffenland.

Bewusster essen – die Autoren Jonathan Safran Foer und Karen Duve sind fleischlos glücklich

Dass es sich fleischlos glücklich leben lässt, zeigen aktuell zwei „vegetarische“ Romane – der amerikanische Autor Jonathan Safran Foer mit seinem Bestseller „Tiere Essen“ und die Hamburger Autorin Karen Duve mit ihrem neuen Werk „Anständig Essen“. Beide Bücher verdeutlichen unter anderem die Folgen der Massentierhaltung und der industriellen Fleischproduktion. Die Autoren setzen sich kritisch damit auseinander, was genau es da eigentlich ist, was wir täglich essen.

Sowohl Jonathan Safran Foer als auch Karen Duve haben für sich selbst den Entschluss gefällt, bewusster zu essen und leben heute beide vegetarisch. Duves Herangehensweise an das Thema fleischlos essen hatte experimentellen Charakter: Sie testete unterschiedliche fleischlose Lebensweisen. Nicht nur vegetarische Kost kam bei ihr auf den Teller, sie lebte auch einige Zeit lang vegan und schließlich auch als Frutarier.

Die Bestsellerautoren sind derzeit gemeinsam auf Lesereise, ein interessantes Doppelinterview mit den Schriftstellern findet ihr auf sueddeutsche.de

Vegilicious – der erste vegane Supermarkt eröffnet in Dortmund

Endlich ist es soweit: am 26.02.2011 öffnet ab 12Uhr der erste vegane Supermarkt seine Pforten in Dortmund. Vegilicious made by VeganWonderland. Auf 90qm Ladenfläche wird es alles geben, was das Veggieherz begehrt. Über 1000 Produkte aus den unterschiedlichsten Bereichen. Neben Süßigkeiten, Knabbereien, Pralinen und Backwaren (yummy) gibt es natürlich auch alles, was in keinem Veggie-Haushalt fehlen darf: Vurstalternativen, Käsealternativen, Vleischalternativen, Suppen, Saucen, Fertig- und Pfannengerichte.

Logo Vegilicious

© Vegilicious Veggie Shop

Aber es wird nicht nur alles geben, womit man sich den Bauch vollschlagen kann, sondern auch Nahrung für deinen Kleiderschrank, dein Badezimmer und dein Bücherregal.

Alles, was du vorher immer nur online bestellen konntest, gibt es jetzt live zum anfassen und passend dazu gibt es die Menschen zum Anquatschen, beraten und töttern.

Komm vorbei!! Das kannst du dir doch nicht entgehen lassen…

Vegane Künstlerin Lin May zeigt „Liberation“

Die vegane Künstlerin Lin May hat Werke zum Thema „Mensch-Tier-Beziehung“ geschaffen, die derzeit in Düsseldorf als „LIBERATION“ Ausstellung in der Galerie Thomas Flor zu sehen sind.

Die Ausstellung wurde am 05.November 2010 eröffnet und wurde bis zum Samstag, den 22. Januar 2011 verlängert. Wie der Name der Austellung „LIBERATION“ bereits vermuten lässt, steht in Lin Mays Installationen vordergründig das Thema Animal Liberation.

Lyras gute Vorsätze für 2011

Das neue Jahr ist drei Tage alt. Höchste Zeit, um die Vorsätze, die kurz vor dem Jahreswechsel gefasst wurden, noch einmal Revue passieren zu lassen. Ich persönlich möchte den Jahreswechsel nutzen, um meine Herzenswünsche noch erster zu nehmen. Letztlich will ich die Welt ja zu einem besseren und schöneren Ort machen. Am besten kann ich das natürlich in meinem Umfeld. Ich kann noch freundlicher sein, noch mitfühlender und verständnisvoller. Ich kann geduldiger sein gegenüber Menschen, die mich Löcher in den Bauch fragen, wenn sie erfahren, dass ich Veganerin bin. Ich kann beim Kaufen von Essen und Kleidung noch konsequenter auf Regionalität und auf Fairen Handel achten. Wir beeinflussen die Welt jeden Tag und mit jeder Entscheidung, die wir treffen. Ob wir die Bahn nehmen oder den Bus, ob wir mit dem Aufzug fahren, oder die Treppe nehmen. Unser Einkauf im Biosupermarkt wirkt sich anders aus, als unser Einkauf beim Discounter. Auch hier kann man natürlich auf die Herkunft der Waren achten, die auf die Umstände des Herstellungsprozesses deuten und auf die Art und den Umfang der Verpackung schauen. Zum Beispiel machen mich immer Bio-Äpfel (oft in normalen Supermärkten oder Discountern) stutzig, die in 4er-Packungen auf einer kleinen Plastikwanne liegen und mit Folie verschweißt sind. Die Äpfel mögen ja bio sein, aber earthfriendly sind sie ganz sicher nicht.

Kurz und gut: ein Biosupermarkt nimmt uns nicht das Denken ab. Er erleichtert den bewussten Konsum, aber das Leben besteht ja auch aus mehr als Lebensmitteleinkäufen. Da ist ja dann auch noch die Kleidung, die Möbel, das Fortbewegungsmittel und vieles mehr. Nicht zuletzt sind da auch die Menschen unseres täglichen Umfeldes, denen wir durch gutes Beispiel vorleben können, dass ein bewusstes Leben nicht beschwerlich und anstrengend, sondern vor allem schön ist, weil man leichteren Gemüts durch das Leben geht. Ich persönlich mag es nicht, zu missionieren. Meiner Erfahrung nach machen die Menschen zu, wenn man das Missionieren anfängt. Erfolg versprechender ist ein konsequentes Leben seiner Ideale. Oft wissen die anderen Menschen selbst, dass sie glücklicher wären, wenn sie mehr darauf achten würden. Es reicht also ein kleiner Fingerzeig in die „richtige“ Richtung und an der richtigen Stelle ein klein bisschen Unterstützung.

Was sind eure Vorsätze 2011?

Vegan in Barcelona – Teil 4

Der letzte Tag unseres Kurztrips, morgen geht es nachmittags bereits wieder zurück gen Heimat. Viel zu kurz, aber sehr schön war die Zeit. Das neue Jahr erstmal mit Ausschlafen zu beginnen ist sicherlich nicht die schlechteste Idee. Dann ein paar Brote mit Tofutti Knoblauchcreme oder Guaven-Marmelade bestrichen, dazu saftige (nicht wässrige) spanische Tomaten und lecker Kaffee – ein sehr simples, aber leckeres Frühstück.

Danach ging es direkt an den Strand. Da waren wir bisher noch gar nicht und da der Stadtstrand nicht gerade der schönste und sauberste ist, fuhren wir raus nach Castelldelfels, ca. 30 Autominuten von Barcelona entfernt. Der Sandstrand dort ist recht breit und lang und bedingt durch die Jahreszeit und das Wetter war er auch kaum besucht und sehr menschenleer. Leider konnte man die Sonne nur erahnen, da sie es nur an einigen Stellen schaffte, ganz schwach durch die dicke Wolkendecke zu scheinen. Trotzdem kein Vergleich zu den Temperaturen und den Schneemassen in Deutschland. Wir ließen uns ein wenig Seeluft um die Nase wehen und fuhren dann weiter nach Garraf, einem kleinen Dorf, ein paar Kilometer weiter. Dort befindet sich ein kleiner Strandabschnitt, der im Sommer ein idealer Badestrand ist, an dem meist nur Einheimische anzutreffen sind, da Touris den Weg so weit raus nicht finden. Ich kenne die Stelle auch nur als Geheimtipp meiner in Barcelona lebenden Tante. Nun war es schon fast ganz dunkel als wir ankamen, aber wir kletterten trotzdem auf ein paar Felsen und ließen bei veganen Apfelcookies, Tofutti-Brot und Silvester-Überbleibsel-Weintrauben die Blicke übers Meer schweifen.

Zurück im Haus am Berg gab es dann nach der ausgedehnten veganen Schlemmerei der letzten Tage unser eigenes kulinarisches Highlight: Bratkartoffeln, Zwiebeln und Pilze vom Markt (keine Ahnung, was das für welche waren, aber sie sahen interessant aus und rochen gut) dazu gebratener grüner Spargel. Alles sehr lecker und so schnell weg, dass keine Zeit mehr für ein Foto war. Aber immerhin gibt es noch eins von einem Teil der Zutaten.

Vegan in Barcelona – Teil 3

Silvester in Barcelona – immer wieder sehr schön. Das war bisher glaub ich mein dritter Jahreswechsel in katalanischen Metropole. Dieses Mal nicht am Strand und in der Innenstadt, sondern ganz besinnlich hoch über der City in den Bergen mit tollem 180 Grad Rundumblick auf die Lichter der Großstadt. Mal was anderes als die übliche Knallerei und in Verbindung mit einer Nachtwanderung über finstere Trampelpfade sogar ein klein wenig abenteuerlich (und matschig).

Der letzte Tag des Jahres begann mit einer Tour durch die Stadt mit einigen Zwischenstopps, um Einkäufe zu tätigen, Geschenke zu besorgen und sich selbst mit leckerem Kaffee volllaufen zu lassen. In diesem Fall fand der Koffeinschub im Starbucks auf der Passeig de Grácia statt. Dort gab es zwei Cappuccino mit Sojamilch. Dann ging es weiter zu Fuß bis runter zum Plaça Catalunya, wo wir einen Abstecher in eines der größten spanischen Kaufhäuser machten, dem El Corte Inglés. Da wir uns mit vier schweren Einkaufstüten zu beladen fühlten, um den langen Fußweg bergauf zu unserem Häuschen am Berg hoch über Barcelona zu schaffen, besorgten wir auch gleich noch einen Trekkingrucksack. Da so viel Shopping hungrig macht, landeten wir bald darauf im Juicy Jones, dieses Mal das kleinere Restaurant in der Cardenal Casañas, parallel zur Rambla im gotischen Vietel gelegen.

Vegan essen im „kleinen“ Juicy Jones

Auch das kleine Juicy Jones ist sehr bunt und wirkt auf den ersten Blick mehr wie eine schmale Saftbar und nicht wie ein ganzes Restaurant. Doch kaum eingetreten, werden wir gefragt, ob wir oben oder unten sitzen möchten. Unten meint eine Art fensterloses Kellergewölbe, das trotz bunter Bemalung und einer gewissen Enge einladend und gar nicht klaustophobisch wirkt.

Tatsächlich gefällt es uns dort besser, als im großen Juicy Jones. Die Atmosphäre ist einfach eine angenehmere und selbst die schrillen Farben, die einen überall von den Wänden anspringen, wirken nicht so störend wie in dem größeren Restaurant, sondern passen eigentlich recht gut zum Gesamtkonzept des Juicy Jones.

Wir bestellen uns einmal gebratene Kichererbsen mit dicken Bohnen und Champignonsalat und einmal ein Tofubaguette mit frischem Salat, Gemüse und Ingwerdressing. Dazu zwei „Zumos del dia“, bestehend aus Apfel, Guave und Weintraube – sehr erfrischend und superlecker.

Generell schmeckt das vegane Essen im Juicy Jones sehr gut. Die Speisen sind frisch zubereitet und die Qualität stimmt. Das Ganze gibt es für einen recht moderaten Preis.

Zum Abschluss gönnten wir uns noch zwei schwarze Tees mit Sojamilch und eine vegane Schokocreme und einen Karotten-Orangen-Kuchen – alles sehr lecker und zwar so sehr, dass wir erst daran dachten, ein Foto zu schießen, als schon über die Hälfte verputzt war. Eigentlich schade, denn es war alles sehr nett angerichtet.
Wir hatten außerdem das Glück, eine sehr nette Bedienung zu haben, die nicht nur zuvorkommend und freundlich war, sondern auch gleich noch mindestens 3 Sprachen perfekt beherrschte und uns im besten britischen Englisch das Menu erklärte.

Der Zwischenstopp im Juicy Jones war auf jeden Fall eine super Idee und so konnten wir dann gestärkt den etwas beschwerlichen Rückweg antreten. Bald darauf ging es dann auch schon langsam auf Mitternacht zu und wir machten uns auf, um das neue Jahr mit Blick auf das nächtliche Barcelona zu begrüßen. Geknallt wird in Spanien nicht, es gibt das Ritual, bei jedem der zwölf Glockenschläge eine Weintraube zu essen und sich dabei etwas zu wünschen. Ich glaube, das fast jeder sich mindestens einmal wünscht, nicht daran zu ersticken, da das Ganze etwas von Leistungssport hat. Es ist aber eine ganz schöne Idee und so haben wir das auch so gemacht, wobei ich leider nur bis zur achten Traube kam, bevor mich ein Lachanfall am Weiteressen hinderte. Der Ausblick dort oben war atemberaubend und es gibt wohl nicht sehr viele andere Arten, das neue Jahr so schön einzuläuten.